Menarini Gruppe

Die Menarini Gruppe glaubt weiter an Deutschland und entscheidet sich für die Übernahme des AWD Produktionswerkes in Dresden von PLIVA

    Dresden (ots) - Heute wurde in Dresden der Kaufvertrag zwischen der Menarini Gruppe und der AWD.pharma GmbH & Co. KG (PLIVA) unterzeichnet. Der endgültige Erwerb durch Menarini ist jedoch an die Erfüllung einiger Voraussetzungen gebunden.

    Sollte die Erfüllung des Kaufvertrages umgesetzt werden, so stellt dies eine Möglichkeit der Wiederbelebung der Produktionsstätte des AWD in Dresden dar. AWD war einer der wichtigsten Produktionsstandorte der pharmazeutischen Industrie der ehemaligen DDR. PLIVA hat sich nunmehr für eine Verlegung der eigenen Produktion entschieden.  

    Aufgrund der Produktionskapazität dieses Werkes wird die Menarini Gruppe, die in Deutschland und in allen Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Asiens durch die Berlin-Chemie vertreten ist, in der Lage sein, die große Nachfrage aus diesen Ländern, in denen das Unternehmen in den vergangenen vier Jahren um 186 % auf 387 Mio. EUR gewachsen ist, zu befriedigen.

    AWD Dresden wurde im Zuge der Privatisierung der DDR-Wirtschaft an Asta Medica, eine Tochtergesellschaft der Degussa AG verkauft, was zu einer kompletten Erneuerung der Strukturen als auch der Produktionsanlagen führte. Das Werk ergänzt sich außerordentlich gut mit der Produktion der Berlin-Chemie, da es bereits als ein bedeutender Lohnhersteller für Berlin-Chemie jährlich 250 Tonnen Arzneimittel herstellt. Außerdem wird dieses Werk in der Lage sein, andere Lohnhersteller durch höhere  Produktionskapazitäten abzulösen. Nach den Einschätzungen von Menarini kann die Produktion innerhalb von fünf Jahren auf 2.400 Tonnen gesteigert werden.

    Menarini hat verschiedene wichtige Investitionen zur Produktionsoptimierung geplant, die das Werk in Dresden wettbewerbsfähig  in Vergleich mit China und anderen aufstrebenden Ländern für mindestens zwölf Jahren machen soll.

    Der Chairman und Chief Executive Officer der Menarini Gruppe, Dr. Alberto Aleotti, äußerte sich wie folgt:

    "Ich glaube, dass dies ein Vertrauensbeweis der Menarini Gruppe als auch der in Deutschland operierenden pharmazeutischen Industrie in dieses Land ist, der eine tiefgehende politische Überlegung erfordert. Wir verbinden die Verstärkung unserer Präsenz in Russland und in allen anderen Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Asiens mit dem Ausbau der Produktion in Deutschland. Dieses Signal ist absolut gegen den allgemeinen Trend, zeigt aber, wie wichtig die pharmazeutische Industrie für die  Zukunft unserer Wirtschaft ist. Es ist auch verständlich, dass derjenige, der investiert, ein Signal erhalten möchte, dass sein Vertrauen in dieses Land zurecht gesetzt ist, weil die Arzneimittel keineswegs Teil der wirtschaftlichen Krise sind, sondern Teil der Antworten, die die Wirtschaft auf die Krise geben kann".

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