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Mindestanforderungen an das Risikomanagement - Neue Regelungen für Kreditinstitute
Deloitte stellt neues Buch mit dem Titel "MaRisk - Ein Vergleich mit den MaK, MaH und MaIR" vor

    München/Frankfurt (ots) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Dezember 2005 die "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) im Rahmen einer Übergangsregelung in Kraft gesetzt. Auf deren Basis müssen alle Kreditinstitute sowie die Zweigniederlassungen deutscher Kreditinstitute im Ausland neue Regeln bei der Ausgestaltung des Risikomanagements beachten. Die MaRisk erleichtern insbesondere Finanzdienstleistungsinstituten, Wertpapierhandelsbanken und Kapitalanlagegesellschaften die Anwendung der neuen Anforderungen.  

    Die neuen Regelungen der BaFin ersetzen im Rahmen der Übergangsregelung mit sofortiger Wirkung die bisherigen "Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften der Kreditinstitute" vom 23. Oktober 1995 (MaH), "Mindestanforderungen an die Ausgestaltung der Internen Revision der Kreditinstitute" vom 17. Januar 2000 (MaIR) und "Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft der Kreditinstitute" vom 20. Dezember 2002 (MaK). Aus übergeordneter Sicht dienen die neuen Mindestanforderungen der Umsetzung der zweiten Säule von Basel II. Gegenüber den bisherigen Mindestanforderungen ergeben sich deutlich mehr Gestaltungsspielräume, die gemäß der Erwartung der BaFin "auf sachgerechte Weise von den Instituten mit Leben gefüllt werden" sollen. Die BaFin spricht selbst von einem hierdurch eingeleiteten Paradigmenwechsel.

    Zusätzlich betrachtet die BaFin Aspekte, die bislang noch nicht durch Mindestanforderungen geregelt waren. Das betrifft vor allem die durchgängige Berücksichtigung der Marktpreisrisiken des Anlagebuches und die konsequente Erfassung von operationellen Risiken, verbunden mit dem generellen Anspruch der Sicherstellung geschäfts- und risikoadäquater personeller sowie technischer Ressourcen.

    Die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute müssen aufgrund der Neuerungen und Abweichungen gegenüber den bisherigen Regelungen ihre internen Prozesse überprüfen und gegebenenfalls notwendige Anpassungen vornehmen. Darüber hinaus sind die Umsetzung des aufsichtsrechtlichen Rahmens und insbesondere die Inanspruchnahme von Erleichterungen im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen festzulegen.

    Deloitte hat zu dieser Thematik aktuell das Buch "MaRisk - Ein Vergleich mit den MaK, MaH und MaIR" (ISBN 3-927985-35-X) verfasst. Mit dieser Aufarbeitung der MaRisk in Form einer dezidierten, satzweisen Gegenüberstellung mit den ehemaligen Mindestanforderungen bietet das Buch eine wertvolle Hilfestellung für den Praktiker, die sowohl den Umfang mit dem neuen komplexen Regelwerk erleichtert, als auch zielgerichtet auf neu zu beachtende Anforderungen als auch flexible Gestaltungsspielräume hinweist. Die Darstellungen erfassen sowohl den Vergleich der neuen mit den bisherigen Regelungen als auch umgekehrt. Die Autoren erläutern die Unterschiede und ermöglichen somit dem Praktiker in anschaulicher Weise eine rasche Identifizierung der Anpassungserfordernisse in seinem Institut.

    Die Konzeption der MaRisk wird in dem Buch anhand eines Schaubildes verdeutlicht, das unabhängig vom Buch als kostenloses DIN A1-Plakat unter marisk@deloitte.de bestellt werden kann.

    Das Buch "MaRisk - Ein Vergleich mit den MaK, MaH und MaIR"  ist ab dem 20. Februar 2006 Buchhandel (ISBN 3-927985-35-X) für EUR 39,90 erhältlich. Es kann darüber hinaus auch portofrei über www.deloitte.com/de/marisk angefordert werden.

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