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07.10.2019 – 07:05

Deloitte

CRE Outlook 2020: Branche im digitalen Wandel
Deloitte präsentiert den Immobilienreport CRE Outlook auf der Expo Real (7.-9.10.2019, Halle B2.101)

München (ots)

   - CRE Outlook 2020 sieht die Mietererfahrung als oberste 
     Priorität: Unternehmen müssen Mieter- und Endnutzerpräferenzen 
     in den Mittelpunkt jeder Geschäftsentscheidung stellen. 
   - Mit steigender Datengenerierung und -Nutzung werden Kontrolle, 
     Zugriff und Analyse immer wichtiger, ebenso wie der wirksame 
     Schutz von sensiblen Kunden- und Mieterdaten. 
   - CRE-Organisationen sollten KI-Potenziale zur datengestützten    
     Chancen- und Risikoabwägung nutzen und dazu notwendige 
     Personalressourcen sichern, v.a. digitale und analytische 
     Talente. 

Deloitte sieht für die Commercial Real Estate-Branche (CRE) trotz optimistischer Marktstimmung eine hohe Dringlichkeit, sich technologisch und konzeptionell für das bevorstehende Jahrzehnt zu wappnen. Angesichts zunehmend anspruchsvoller Mieter, Investoren und Eigentümer sollten sich Immobilienunternehmen um außergewöhnliche Mieterfahrung bemühen und dabei intensiver digitale Technologien nutzen.

Diese nämlich intelligent, verantwortungsvoll und sicherheitsbewusst zu nutzen wird für CRE-Profis zum wettbewerbsentscheidenden Standard - ebenso wie die Generierung und Analyse von Daten und die Nutzung datengestützter KI-Anwendungen, um Entwicklungen, Risiken und Chancen noch früher und zuverlässiger zu erkennen. Immobilienunternehmen erwarten demnach steigenden Bedarf für digitale Aufrüstung und brauchen entsprechendes Personal, um Endnutzer und Mieter digital noch besser in den Fokus zu rücken.

Deloitte stellt seinen CRE Outlook sowie dessen Implikationen für das Immobiliengeschäft im Rahmen von Europas größter Immobilienmesse, der Expo Real (7. bis 9. Oktober 2019), in Vorträgen, Workshops und zahlreichen Einzelgesprächen vor. Neben den deutschen Deloitte-Mitarbeitern werden auch zahlreiche internationale Mitarbeiter und Gäste am Stand (Halle B2.101) erwartet.

"Immobilien nur als physischen Raum zu betrachten, gehört der Vergangenheit an", sagt Michael Müller, Industry Leader des Bereichs Real Estate bei Deloitte. "Die Branche befindet sich an einem Wendepunkt: Mieter und die Erwartungen der Endnutzer entwickeln sich ständig in Bezug auf die Art und Weise, wie sie mit ihrer physischen Umgebung umgehen. Diese sich verändernden und steigenden Erwartungen erfordern, dass Unternehmen ihre Denkweise ändern und Immobilien als Service betrachten. Und es bedeutet, ein erweitertes und unvergessliches Erlebnis mit dem physischen Raum zu schaffen und über eine rein funktionale Nutzung hinauszudenken."

Der CRE-Markt im digitalen Wandel

Die Befragung, Mitte dieses Jahres durchgeführt unter 750 CRE-Führungskräften, Eigentümern, Betreibern, Entwicklern, Brokern und Investoren aus Nord- und Südamerika, Europa und Asien-Pazifik, erfasst u.a. Geschäftserwartungen, Entscheidungen und Herausforderungen in Bezug auf Schlüsselthemen wie Mietererfahrung, Datennutzung, Cybersicherheit sowie Technologien wie 'Internet of Things' (IoT), Künstliche Intelligenz (KI) und Digital Reality (DR).

An der Maxime des Standorts als Hauptargument für Wert und Attraktivität einer Immobilie hat sich nichts geändert. Jedoch gilt es künftig mehr denn je die steigenden Anforderungen anspruchsvoller Nutzer und deren Präferenzen zu erkennen und zu befolgen, will man als CRE-Unternehmen das bevorstehende digitale Jahrzehnt erfolgreich durchschreiten. Mindestens ebenso wichtig ist es in diesem Zusammenhang für CRE-Unternehmen, ihre analytischen und vorausschauenden Fähigkeiten zu stärken, veränderte Mieteranforderungen schnell zu erkennen und die Dienstleistungen entsprechend anzupassen.

CRE-Organisationen sollten ihre Einstellung zum Mieter überprüfen und anpassen. Für die digitale Zukunft sieht die Untersuchung jene CRE-Unternehmen als erfolgversprechend, die ihr Geschäft auf "Location, Experience, Analytics" konzentrieren.

Der Mieter ist König, und digitale Kompetenz sichert die Zukunft Der CRE Outlook liefert eine ganze Reihe von wertvollen Belegen und Einsichten hinsichtlich der Ausrichtung und Dringlichkeit zukunftssichernder Maßnahmen für CRE-Unternehmen:

   - Die meisten der Befragten bewerten die Mietererfahrung als 
     oberste Priorität. Die digitale Mietererfahrung ist für die 
     Mehrheit der Interviewten aber heute noch keine Kernkompetenz. 
   - Mieterpräferenzen ändern sich aufgrund der zunehmenden 
     Urbanisierung und Globalisierung, der sich ändernden 
     Anforderungen an die Arbeitskräfte, wie flexible Standorte und 
     Arbeitsplätze, und dank technologischer Fortschritte wie KI und 
     IoT. 
   - CRE-Führungskräfte sehen bei der Optimierung der 
     Mietererfahrung, bei betrieblicher Effizienz und Kostensenkung 
     Vorteile von IoT- und KI-Technologien. KI helfe auch, Risiken 
     und Chancen viel schneller zu erkennen, als es bisherige 
     Technologien und Prozesse können. 
   - Cybersicherheit und Datenschutz von Mietern werden zu obersten 
     Prioritäten: Die CRE-Branche hat Zugriff auf eine Vielfalt an 
     personenbezogenen Mieter- und Kundendaten, die vor 
     Cyber-Bedrohungen geschützt werden müssen. 
   - Datenwissenschaftlern und -Analytikern gestallten den 
     Immobilienmarkt von heute und morgen. Diese wichtigen 
     Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen innerhalb der CRE-Firmen 
     verfügbar sein. Die Zusammenarbeit mit Proptechs sollte 
     CRE-Organisationen helfen, die Talentlücke kurzfristig zu 
     schließen. 

Fünf Kernthemen der CRE-Zukunft

Auf Basis dieser Einsichten formuliert Deloitte fünf Schlüsselthemen, die zugleich Bestandteil der Messekommunikation und Leitfaden für die Gespräche am Deloitte-Stand auf der Expo Real sind:

   1. Digitalisierung: Die Tür zur Personalisierung des 
      Mietererlebnisses
   2. Wertsteigerung durch Datenerfassung: Generieren, Verwalten und 
      Nutzen
   3. Digitale Realität: Neuerfahrung des 
      Immobilien-Wertschöpfungsprozesses
   4. Cybersicherheit und Datenschutz: Voraussetzung für das 
      erfolgreiche digitale Mietererlebnis
   5. Künstliche Intelligenz: Neue Kosten-, Qualitäts- und 
      Sicherheitsstandards für Chancenmaximierung 

Unter den Teilnehmern des CRE Outlook 2020 herrschen unterschiedliche Ansichten darüber, wie sich die CRE-Branche in den nächsten 18 Monaten entwickeln wird: 15 Prozent sind sehr optimistisch, 61 Prozent sind leicht optimistisch, 14 Prozent neutral und 10 Prozent eher pessimistisch. Das ist angesichts des aktuellen Abschwungs der globalen Wirtschaft nicht überraschend.

Noch herrscht eher Optimismus vor Regional sind die Befragten aus Asien am optimistischsten, gefolgt von den Befragten aus Nordamerika und Europa. Ein relativ höherer Anteil der Befragten aus Hongkong, Singapur, Japan und den Vereinigten Staaten ist sehr optimistisch, was die Entwicklung der Branche angeht. Im Gegensatz dazu sind die niederländischen und britischen Befragten pessimistischer hinsichtlich der Branchenentwicklung als der globale Durchschnitt.

"Früher hieß das Immobilien-Mantra 'Lage, Lage, Lage'. Die Branche hat sich aber weiterentwickelt. Im nächsten Jahrzehnt werden die erfolgreichsten gewerblichen Immobilienunternehmen eher dem Mantra 'Lage, Erfahrung, Analytik' folgen. Seit fünf Jahren analysiert unsere Outlook-Serie die CRE-Landschaft und die Ökosystemeinflüsse. Unser Ausblick für 2019 hat die wachsende Präferenz institutioneller Investoren gegenüber Unternehmen hervorgehoben, die in Technologien investieren, um Gebäude zukunftsfähig zu machen. Wir haben auf sich verändernde Talentmodelle hingewiesen und auf die Notwendigkeit, Allianzen mit Proptechs zu schließen. Mit Blick auf 2020 ist es für CRE-Unternehmen dringend erforderlich, den Bedürfnissen von Mietern Vorrang einzuräumen und neue Technologie für die sich ändernden Kundenpräferenzen zu nutzen."

ENDE

Inhaltlich verantwortlich für die Studie ist Michael Müller, Industry Leader des Bereichs Real Estate bei Deloitte.

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Pressekontakt:

Markus Soffner
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