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Südwest Presse: Kommentar zu Maschinenbau

    Ulm (ots) - Das gibt es selbst bei den erfolgsverwöhnten Maschinenbauern nicht alle Tage: vier Boom-Jahre in Folge. Und auch im kommenden Jahr wird es -wenn auch wohl nicht mehr ganz so stürmisch - weiter aufwärts gehen. Dafür sorgen angesichts der prall vollen Auftragsbücher allein schon die langen Durchlaufzeiten in diesem Wirtschaftszweig. Dass die Maschinenbau-Konjunktur länger und ausgeprägter nach oben geht, als die Branche selbst erwartet hatte, liegt daran, dass seit dem Regierungswechsel von Rot-Grün zu Schwarz-Rot in der Wirtschaft niemand mehr etwas von - politisch motivierter - Investitionszurückhaltung wissen will. Ganz im Gegenteil: Der Investitionsstau, den nicht nur Dieter Brucklacher, der oberste Maschinenbauer der Republik, bereits seit Jahr und Tag beklagt und der mittlerweile rein technologisch begründete Sorgen um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen aufkommen ließ, löst sich in einem wahren inländischen Feuerwerk. Dies obwohl sich an den bislang als ach so investitionshemmend beklagten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland im Kern seit dem Berliner Regierungswechsel so gut wie nichts geändert hat. Doch sei's drum. Hauptsache die "Pferde saufen wieder", um es mit Karl Schiller, dem Wirtschaftsminister der ersten großen Koalition, zu sagen und die Firmen stellen zusätzliche Mitarbeiter ein.

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