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Südwest Presse: Kommentar zu WMF

    Ulm (ots) - Was gestern Vorstandschef Thorsten Klapproth bei der Bilanzpressekonferenz von WMF vortrug, glänzte zwar noch nicht ganz wie das Edelstahl-Besteck seines Unternehmens. Aber es verdeutlichte doch, dass die Geislinger Traditionsfirma wieder auf einem guten Weg ist. Wer bei widrigem Konsumklima und rückläufigem Branchentrend zulegt, kann nicht alles falsch machen. Mit einiger Konsequenz setzt WMF darauf, nicht nur seinen Namen als Haushaltswaren-Hersteller, sondern vor allem die Marke aufzupolieren. In einer Zeit, da Kochen längst von der Zubereitung von Nahrungsmitteln zum privaten Freizeit-Event geworden ist, positionieren sich die Schwaben als Zulieferer der hochwertigen und schicken Küchenausrüstung. Dazu passt auch die Strategie der eigenen Filialen und der Shop-in-Shop-Lösungen. Die Erfolge bestätigen, dass der Kurs der Marken-Stärkung richtig ist. Den Mitarbeitern kann dies nur recht sein. Sie haben im Zuge eines Beschäftigungs-Sicherungsvertrags, der noch knapp ein Jahr gilt, auf Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichtet und in eine Verkürzung der Arbeitszeit von 35 auf 33 Stunden ohne Lohnausgleich eingewilligt. Das war allemal besser als ein Personalabbau. Mit dem Verkaufserfolg ist jetzt auch die Vollbeschäftigung zurückgekehrt. Hält der Erfolgskurs an, brauchen sich die Mitarbeiter in Geislingen wenig Sorgen zu machen.

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