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Südwest Presse: Kommentar zu Bausparkasse Schwäbisch Hall

    Ulm (ots) - Man kennt das ja, insbesondere von großen Konzernen: Hochtrabende Ziele werden mit großem medialen Tamtam ausgegeben; hinterher wird mit möglichst wenig kommunikativem Aufwand zu erklären versucht, wieso sie nicht einzuhalten waren. Schwäbisch Hall dagegen, der Marktführer unter den Bausparkassen, hat Wort gehalten. Als der Finanzdienstleister Ende der 90er Jahre seine mit ehrgeizigen Zielen verbundene Strategie ausgab, wurde dies von manchen Experten für nicht realisierbar gehalten. Denn die Hohenloher waren und sind in einem Markt und mit einem Produkt tätig, das viele für ein Auslaufmodell hielten. Das Gegenteil ist der Fall: Das Bausparen lebt, besonders seit der Neue Markt tot ist. Die Anleger haben sich wieder auf das Machbare besonnen und ihre Renditeziele mit Bescheidenheit und Verlässlichkeit verknüpft. Das allein hätte freilich nicht ausgereicht, um die Haller zu einem höchst ertragreichen Unternehmen zu machen. Mit überaus geschicktem Finanzmanagement, mit strenger Kostendisziplin und neuen Lösungen für alte Probleme - Stichwort Kreditwerk - gelang dem Vorstand die Ertragswende. Das ist ein stolzes Ergebnis. Die eigentliche Leistung besteht aber darin, bei der Umsetzung der Pläne die sehr auf Eigenverantwortlichkeit beharrenden Genossenschaftsbanken mit ins Boot geholt und den Verbundgedanken neu belebt zu haben.

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