Südwest Presse

Südwest Presse: Kommentar zum Iran

    Ulm (ots) - Die hasserfüllten Worte des neuen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad haben verdeutlicht, dass im Nahen Osten nur eine Minderheit von Staaten - voran Ägypten und Jordanien - im kalten Frieden mit Israel lebt. Mit anderen islamischen Staaten herrscht kalter Krieg. Zu ihnen hat sich mit der Revolution 1979 der Iran gesellt. Daran hat sich nie etwas geändert, nur dass sich für einige Jahre die Wortwahl in Teheran gemäßigt hatte. Einem anderen Staat oder Volk die "Vernichtung" zu wünschen, ist nur noch durch Handeln zu übertreffen. Doch gehandelt hat der Iran in dieser Hinsicht seit 1979 nur durch die Unterstützung von Milizen [TEXT_KOM]im Libanon und in Palästina[/TEXT_KOM], die dem Judenstaat gegenüber feindlich gesonnenen sind. Daran wird sich nichts ändern, denn [TEXT_KOM]Ahmadinedschad[/TEXT_KOM] ist wortmächtig, aber nicht mächtig. Brisant wird die Sache zusätzlich durch das iranische Atomprogramm, von dem man befürchtet, dass, aber nicht weiß, ob es auch eine Waffenkomponente hat. Und über Raketen verfügt der Iran bereits. Dem EU-Trio Großbritannien, Frankreich und Deutschland ist es nicht gelungen, auf dem Verhandlungswege ein Einlenken herbeizuführen. Jetzt hat [TEXT_KOM]Ahmadinedschad[/TEXT_KOM] den vermutlich letzten Anstoß gegeben, die Gefahr einer iranischen Bombe vor den Weltsicherheitsrat zu bringen. Da gehört sie hin - hoffentlich erkennen dies auch China und Russland.

Rückfragen bitte an:
Südwest Presse
Tolks Lothar
Telefon: 0731/156218

Original-Content von: Südwest Presse, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Südwest Presse

Das könnte Sie auch interessieren: