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Südwest Presse: Kommentar zu Wettbewerbsfähigkeit, Ausgabe vom 10.09.2005

    Ulm (ots) - Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland kann nicht so schlecht sein, wie sie von den vielen Schwarzmalern der Nation immer wieder gezeichnet wird. Der US-Pharmariese Pfizer liefert jetzt wieder ein Beispiel für die These, dass das "made in Germany" noch immer Klang in der Welt und Nutzen für die Beteiligten hat. Er baut ausgerechnet in dem Land, in dem die Pharmaforschung  - für manchen angeblich, für andere ganz offensichtlich - benachteiligt wird, seine Produktion aus. Pfizer investiert 60 Millionen Euro im bayerisch-schwäbischen Illertissen, schafft neue Arbeitsplätze - obwohl er die Auswahl unter 90 verschiedenen Konzern-Standorten hatte. Bei allen Problemen, die dieser Staat zweifellos hat und bei allen Reformen und Korrekturen, die er sich sicherlich noch auferlegen muss, um wieder auf Augenhöhe mit anderen Nationen konkurrieren zu können: Die Meinungsträger, allen voran Politiker, gleich danach Unternehmer und schließlich auch Journalisten, sollten aufhören damit, immer nur alles schlecht zu reden. Denn es gibt eine Reihe von guten Argumenten für den Standort D: Erstens die Menschen, pflichtbewusst, einsatzwillig und ideenreich; zweitens deren Ausbildung, die (noch) über dem internationalen Schnitt liegt; drittens die Innovationsfähigkeit der Industrie, die andere überragt; viertens ihre Flexibilität; und, und, und. . . Noch mehr Argumente nötig?

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