Das könnte Sie auch interessieren:

Scheitern Sterne-Köche an anspruchsvoller Shanghai-Küche? Die neue Kochshow "Top Chef Germany" am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 20:15 Uhr in SAT.1

Unterföhring (ots) - Wie gut kennen sich deutsche Sterne-Köche mit asiatischen Köstlichkeiten aus? Werden ...

Mehr drin zum selben Preis: ALDI TALK stockt Datenvolumen inkl. LTE deutlich auf

Essen/Mülheim a. d. Ruhr (ots) - ALDI TALK stockt das Datenvolumen in seinen Kombi-Paketen, Internet-Flatrates ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Südwest Presse

18.01.2017 – 19:27

Südwest Presse

Südwest Presse: Kommentar zu Bayern SPD

Ulm (ots)

Im Vergleich zu den doch immer wieder amigohaft auftretenden Christsozialen waren Vertreter der bayerischen SPD nicht gerade dafür bekannt, besonders krumme Pfade einzuschlagen oder in kriminelle Betrugs- und Korruptionssümpfe einzutauchen. Sie galten eher als unbelehrbar in ihrer Harmlosigkeit und Ehrlichkeit. Diese Wahrnehmung ändert sich: Einen Oberbürgermeister in Haft wie jetzt in Regensburg, und zwar einen von der SPDâEUR¯- das gab es im Freistaat noch nie. Joachim Wolbergs reißt seine Partei mit dem Bestechlichkeitsverdacht in noch nie da gewesene Tiefen.Ganze 14 Prozent der Wähler würden in Bayern noch für die SPD stimmen - diese Umfrage wurde aber vor dem Fall Regensburg gemacht. Inhaltlich haben die Sozialdemokraten das Problem, dass sie in den wichtigsten Politikfeldern Wirtschaft und Sicherheit der CSU nichts entgegensetzen kann. Personell leidet sie daran, dass sie keine Köpfe hat. Die Chefs von Partei und Fraktion, Florian Pronold und Markus Rinderspacher, wirken auch nach vielen Jahren wie blasse Jungs. Die einzige Kraft der SPD lag in den Städten - dort stellt sie wie in München und Nürnberg starke Oberbürgermeister. Auch Wolbergs gehörte dazu. Diese Macht ist nun auch angezählt. Wolbergs ist noch nicht angeklagt und nicht verurteilt. Wenn aber nur die Hälfte der Vorwürfe der offenbar sehr akribisch ermittelnden Staatsanwaltschaft zutreffen, dann muss er sofort zurücktreten. Kürzlich zeigte sich ausgerechnet der frühere CSU-Chef Erwin Huber per Interview betroffen über den Zustand der SPD und gab ihr Ratschläge. Mitleid von Erwin Huber - es ist zum Davonlaufen.

Pressekontakt:

Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218

Original-Content von: Südwest Presse, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Südwest Presse
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Südwest Presse