Das könnte Sie auch interessieren:

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

Premiere bei AIDA: Erstanlauf in Kapstadt mit AIDAaura / AIDA erweitert ab Dezember 2019 Programm mit 14-tägiger Route "Südafrika & Namibia" mit AIDAmira

Rostock (ots) - Am Morgen des 11. Januar 2019 erreichte AIDAaura den Hafen von Kapstadt. Als erstes Schiff der ...

Was die PR-Elite besser macht als der Durchschnitt: Exzellenz in der Unternehmenskommunikation

Hamburg (ots) - Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Kommunikationsprofi? Vier ...

09.09.2010 – 19:36

Südwest Presse

Südwest Presse: Südwest Presse Ulm, KOMMENTAR zu STEINBACH, Ausgabe vom 10.09.2010

Ulm (ots)

Südwest Presse Ulm, KOMMENTAR zu STEINBACH, Ausgabe vom 10.09.2010 War es Unbedachtheit oder Provokation? Mit ihrer Äußerung zum Auftakt des Zweiten Weltkrieges hat sich Erika Steinbach auf die Seite jener gestellt, die die Schuld am Kriegsbeginn relativieren. Und sie hat an ihren Worten festgehalten, als auch ihr klar war, welch dünnes Eis sie betritt. Nun zieht sie sich frustriert aus dem CDU-Vorstand zurück. Doch die konservative Politikerin und Chefin des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist nicht das Opfer, zu dem sie sich mit ihrem Rückzug stilisiert. Steinbach ist bewusst, was sie tut. Und sie will ihren Kurs auch in der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" nicht korrigieren. Nachdem sie dort selbst als Mitglied für den Beirat nicht vermittelbar war, entsandte sie zwei Vertreter, die wegen relativierender - der Historiker Peter Steinbach sagt revanchistischer - Anschauungen, auf heftigen Widerstand stoßen. Der Zentralrat der Juden hat jetzt seine Mitarbeit in der Stiftung ausgesetzt. Damit ist Erika Steinbachs Herzensprojekt in Schieflage. Es kommt wegen der Sturheit des BdV nicht vom Fleck. Statt auf Versöhnung zielende Mitglieder zu benennen - und diese gibt es sicher auch beim BdV -, werden Hardliner in die erste Reihe gestellt. Das schürt Personaldiskussionen, behindert die inhaltliche Arbeit und konterkariert den Auftrag der Stiftung - die Versöhnung mit den Nachbarn. Es verfestigt sich der Eindruck: Mit dem BdV ist ein Zukunftsprojekt nicht zu gestalten. Schade.

Pressekontakt:

Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218

Original-Content von: Südwest Presse, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Südwest Presse
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Südwest Presse