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Deutschland wählt – Radio fragt nach. Die Spitzenkanditat:innen beziehen Position

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Deutschland wählt – Radio fragt nach. Die Spitzenkanditat:innen beziehen Position

Kurz, prägnant und vergleichbar – Im Kandidat:innen-Check des Radios gibt es klare Antworten auf die drängenden Fragen dieses Landes. Das Interviewformat der privaten Radiosender schafft Orientierung für die Wählerinnen und Wähler und informiert über die unterschiedlichen Parteipositionen.

Hörerfragen stehen im Mittelpunkt der Wahlaktion der privaten Radiosender, die in sechs Themenkomplexen die unterschiedlichen Parteiansichten beleuchten. Rede und Antwort standen die Spitzenkandidat:innen Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD), Tino Chrupalla (AfD), Christian Lindner (FDP), Dr. Dietmar Bartsch (DIE LINKE) und Annalena Baerbock (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Auf Initiative der Radiozentrale in Kooperation mit der dpa und unter Beteiligung von 57 privaten Radiostationen legten die Spitzenkandidat:innen ihre unterschiedlichen Positionen dar.

Viele Herausforderungen stehen vor der neuen Bundesregierung, die am 26. September 2021 gewählt wird. Welche Themen der Bevölkerung wichtig sind, was die Menschen in diesem Land bewegt und bei welchen Fragen es einer klaren Richtungsaussage der Parteien bedarf, stand im Mittelpunkt des Interviewformats „Deutschland wählt – Radio fragt nach“. Die privaten Radiosender liefern den Bürger:innen für ihre Wahlentscheidung die relevanten Fakten und Informationen zu den sechs aussichtsreichsten Spitzenkandidat:innen pointiert und verständlich. Die gestellten Fragen wurden im Vorfeld von den Hörerinnen und Hörern gesammelt und zu sechs Themenkomplexen zusammengefasst. Allen Interviewten wurden die gleichen Fragen gestellt, mit der Bitte, diese so kurz und prägnant wie möglich zu beantworten.

Gleichlautende Fragen und eine festgelegte Antwortzeit von 30 Sekunden ermöglichen den Hörerinnen und Hörern eine direkte Vergleichbarkeit der Parteipositionen. Ergänzend zu den Fragen in den sechs Themenkomplexen ging es in den Gesprächen auch um persönliche Eindrücke der Kandidat:innen sowie um kurze Fragerunden mit Ja-Nein-Antworten oder Satzvervollständigungen.

Die Interviews führte Jörg Ratzsch, bundespolitischer Korrespondent der Deutschen Presse Agentur (dpa). Sie werden ab dem 13. September auf den 57 beteiligten privaten Radiosendern ausgestrahlt.

In einer übergreifenden, abschließenden Frage des Interviewformats wurden die Spitzenkandidat:innen gefragt, wenn sie nur einen Wunsch frei hätten, welcher das wäre. Exemplarisch werden hier die Schwerpunkte und Unterschiede anhand der Fragestellung deutlich:

Auszüge der Antworten (die vollständigen Antworten finden Sie unter http://www.radiozentrale.de/aktuell/deutschland-waehlt-radio-fragt-nach):

Armin Laschet (CDU): „Dann würde ich mir eine Welt ohne Krieg und Gewalt wünschen.“

Olaf Scholz (SPD): „Dass alle gut bezahlt werden, ein gesetzlicher Mindestlohn von 12 Euro, damit Arbeit auch respektiert wird.“

Tino Chrupalla (AfD): „Dass wir zu einem Deutschland aber normal zurückkehren. Dass wir wieder Verhältnisse haben, wo die Bevölkerung sich in vielen Punkten einig ist. Dass wir geschlossener als Land auftreten. Dass wir als Deutschland unsere eigenen, nationalen Interessen wieder voranschreiten und wieder souverän auftreten.“

Christian Lindner (FDP): „Deutschland hat das beste, tollste Bildungssystem der ganzen Welt, wo niemand die Schule ohne Abschluss verlässt, niemand unvorbereitet in sein Leben geht,“

Dr. Dietmar Bartsch (DIE LINKE): „Wenn ich nur einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass meine Familie und ich selbst vor allen Dingen gesund und glücklich leben können. Eigentlich wünsche ich mir das für alle Menschen, aber ich fange mal im Kleinen an.“

Annalena Baerbock (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): „Die Erde für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren und das bedeutet, jetzt volle Kanne beim Klimaschutz geben.“

Radiozentrale-Geschäftsführerin Grit Leithäuser zu der Aktion: „Radio steht für verlässliche Informationen, für Orientierung und für Verantwortung. Das schätzen die Menschen an dem Medium und mit dieser Wahl-Aktion untermauern wir dieses Vertrauensverhältnis. Denn die Fragen an die Spitzenkandidatin und die -kandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien kommen von unseren Hörerinnen und Hörern aus ganz Deutschland. Das sind die Themen, die ihnen wichtig sind und wir geben ihnen mit diesem Format eine Stimme. Wir sind überzeugt, dass man nur eine Entscheidung treffen kann, wenn man weiß, was man bekommt. Mit dieser Initiative der Privatradios sowie der Formate der öffentlichen-rechtlichen Hörfunkprogramme leistet Radio einen wichtigen Beitrag, um eine objektive politische Meinungsbildung zu fördern. “

Alle Antworten der Spitzenpolitiker:innen werden von den 57 teilnehmenden Sendern ausgestrahlt und in voller Länge auch zum Nachhören ab dem 14. September unter http://www.radiozentrale.de/aktuell/deutschland-waehlt-radio-fragt-nach online gestellt.

Pressefotos der interviewten Politiker:innen finden Sie unter: http://www.radiozentrale.de/aktuell/deutschland-waehlt-radio-fragt-nach

Pressekontakt

Radiozentrale

Dr. Matthias Hoffmann

Leiter Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: matthias.hoffmann@radiozentrale.de

Tel.: 030 / 325 121 63