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neues deutschland: BUND: Bundesregierung stellt sich "schützend vor die Automobilindustrie"

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung auch nach Ende des Untersuchungsausschusses zum Dieselskandal scharf kritisiert. "Obwohl die Bundeskanzlerin und ihr Verkehrsminister einen Amtseid geschworen haben, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, stellen sie sich weiter schützend vor die Automobilindustrie", schreibt der Verkehrsexperte Jens Hilgenberg in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe). Die "Untätigkeit der Regierung" belege, dass ihr Gewinne der Konzerne wichtiger sind als die Gesundheit der Bevölkerung. "Alexander Dobrindt (CSU) wird als Minister für Versagen und Verzögern in die Geschichte eingehen." Die Konsequenz aus dem "blamablen Ergebnis" des Ausschusses müsse lauten, den Verkauf neuer Euro-6-Diesel-Autos sofort zu stoppen, wenn diese im Betrieb auf der Straße mehr als die gesetzlich festgelegten 80 Milligramm Stickstoffoxide pro Kilometer ausstoßen, fordert Hilgenberg. "Doch statt einen besseren Gesundheitsschutz für alle einzuleiten, ist Minister Dobrindt als Dienstherrn der Behörde selbst dieser kleinste aller notwendigen Schritte schon zu groß."

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