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neues deutschland: Zur Kritik an Öffentlich-Rechtlichen wegen Ukraine-Berichterstattung

Berlin (ots) - In den Chefetagen des ZDF scheint sich Nervosität breit zu machen. Anders ist die Reaktion des ZDF-Intendanten Peter Frey auf die öffentliche Kritik an der Berichterstattung seines Senders über den Ukraine-Konflikt nicht zu erklären. Dass Frey derart auch öffentlich Stellung bezieht, verweist auf den Ort, an dem die Debatte ihren Ausgang nahm: dem Internet. Sicherlich, vieles, was in den Foren und auf den Plattformen geschrieben wurde, war selbst von einer ausgesprochen einseitigen, eher der russischen Seite nahestehenden Wahrnehmung des Konflikts geprägt. Doch das öffentlich-rechtlich finanzierte Fernsehen braucht sich über den viel geschmähten Shitstorm nicht zu wundern. Das Bedürfnis nach solcherart Gegenöffentlichkeit entsteht immer dann, wenn eine Sicht auf Konflikte wie den in der Ukraine in den Medien ihrerseits von einer erdrückenden Einseitigkeit geprägt ist. Und dieses Bedürfnis nach Widerspruch zur allseits geäußerten Meinung äußert sich umso einseitiger und undifferenzierter, je weniger wie in diesem Fall ARD und ZDF Ausgewogenheit praktizieren. Die Linkspartei-Politikerin Gesine Lötzsch habe mit ihrer Kritik an der Ukraine-Berichterstattung des ZDF nur eine Einzelmeinung geäußert, meinte der CDU-Politiker Ruprecht Polenz. Wohl war, es war eine einzelne Meinung - eine von vielen.

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