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"Tag der nachhaltigen Lebensmittel" - real setzt Maßstäbe und forciert Nachhaltigkeitsstrategie

(v.l.n.r.): Stephan Schaller vom 'Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP)', Georg Abel von 'Die Verbraucher Initiative e.V. Berlin', Moderatorin Janine Steeger, real CEO Patrick Müller-Sarmiento und Udo Gattenlöhner vom 'Global Nature Fund (GNF)'. Weiterer Text über ots und... mehr

Düsseldorf (ots) -

   - Informative Fachvorträge und kulinarische Hausmesse
   - 30 Prozent des Umsatzes mit nachhaltigen Produkten bis 2019
   - Bereits über 200 Demeter-Produkte im Sortiment
   - Erster deutscher Händler mit Produkten aus Permakultur 

Nachhaltigkeit ist seit langem als wichtiger Bestandteil in der real Unternehmensstrategie verankert. Dabei bleibt es nicht bei öffentlichen Willensbekundungen. Unter dem Motto "Handeln aus Verantwortung" stellten jetzt ausgewählte real Lieferanten und Produzenten beim "Tag der nachhaltigen Lebensmittel" ihre Produkte vor und informierten über ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Neben zahlreichen Mitarbeitern aus dem Vertrieb gehörten auch Pressevertreter, NGOs und verschiedene Gäste aus der Region zu den Besuchern. Außer einer Hausmesse, gab es interessante Fachvorträge von externen Referenten rund um das Thema "Nachhaltigkeit in der Lebensmittelbranche". Moderiert wurde der Tag von Janine Steeger, bekannt als "Green Janine".

Ein nachhaltiger Lebensstil ist nicht mehr nur ein Trend, sondern eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung. "Kunden interessieren sich mehr und mehr dafür, woher das Produkt kommt und wie es hergestellt wurde. Diese Entwicklung hat real mit zu verantworten", sagt real CEO Patrick Müller-Sarmiento. "Unser Anspruch als bester Wochenmarkt Deutschlands muss es sein, unseren Kunden ein vielfältiges Sortiment an nachhaltigen Artikeln zu fairen Preisen anzubieten."

So war real das erste bundesweit vertretene Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel, das bereits 2015 das Bananen-Sortiment umgestellt und in allen real Märkten die konventionelle Marken-Banane durch eine Bio-Banane ersetzt hat. Auch bietet real als einziges großes Handelsunternehmen dauerhaft Produkte aus permakulturellem Anbau an. "Handeln aus Verantwortung - das ist für uns nicht nur ein Werbeslogan auf Flyern und Broschüren, sondern unser Auftrag und Leitmotiv", so Müller-Sarmiento. "Dazu gehört soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung. Hinzu kommt ein umfassendes Angebot an umweltfreundlich und sozialverträglich hergestellten Produkten." Jetzt lud real zum ersten Mal zum "Tag der nachhaltigen Lebensmittel" ein.

real CEO Patrick Müller-Sarmiento stellte in seiner Eröffnungsrede heraus, wie wichtig es ist, sich klare Ziele zu setzen und diese fokussiert anzugehen. "In unserer CSR-Einkaufsleitlinie haben wir uns das Ziel gesetzt, 30 Prozent des Umsatzes bis 2019 mit nachhaltigen Produkten zu erwirtschaften. Das ist nur der Anfang. Ziel muss es mittelfristig sein, das gesamte Sortiment auf nachhaltige Artikel umzustellen. Ein weiterer entscheidender Schritt war daher, unser Sortiment Ende 2017 um mehr als 200 Demeter-Produkte auszubauen." Aufgrund der lebendigen Kreislaufwirtschaft gilt die Demeter-Landwirtschaft als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Am "Tag der nachhaltigen Lebensmittel" stellte Dr. Simone Helmle, Leiterin der Demeter Akademie aus Darmstadt, das Konzept "Demeter" vor und gab Einblicke in die biodynamische Landwirtschaft. Zusätzlich gab es vertriebsspezifische Informationen rund um das Thema "Demeter-Warenkunde" von Tankred Kauf, Geschäftsführer von Campo Verde.

Fachvorträge und Hausmesse mit nachhaltigen Lebensmitteln

Stephan Schaller vom 'Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP)' berichtete in seinem Beitrag "Nachhaltigkeit? Gutes Leben! Strategien und Ansätze für einen gesellschaftlichen Wandel", dass die Menschen sich weiterentwickeln wollen, Verhaltensänderungen aber schwierig sind und konkrete Hilfestellung sowie einen langen Atem benötigen. Im Anschluss folgte ein Vortrag von Udo Gattenlöhner vom 'Global Nature Fund (GNF)' zum Thema "Biologische Vielfalt und die Lebensmittelbranche", bevor Georg Abel von 'Die Verbraucher Initiative e.V. Berlin' in seinem Beitrag "Gewohnheiten, Kaufverhalten, Erwartungen... Verbraucher und Nachhaltigkeit" den Blickwinkel des Verbrauchers näher betrachtete. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema "Zwischen Umsatz und Unternehmensverantwortung - Herausforderungen und Chancen bei der Förderung des nachhaltigen Konsums" diskutierten die externen Redner mit real Vertretern aus dem Vertrieb über Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Außerhalb der Vorträge hatten die Besucher Zeit, sich an den verschiedenen Messeständen über die angebotenen nachhaltigen Lebensmittel zu informieren und diese selbstverständlich auch zu probieren. Von Obst und Gemüse über Pizza, Molkereiprodukte, Käse sowie Fleisch- und Fischprodukte war für jeden Geschmack etwas dabei. Neben Campo Verde und Andechser waren auch die Lizza GmbH, Lehmann Natur, Brefood, Vion, myChipsbox, E.V.A. GmbH, Fair Trade Original, Bord Bia - Irish Food Board, Bell, MOS GmbH, Headstart, ARGE Heumilch Käserebellen, Mack & Schühle und Wechsler Feinfisch GmbH mit Ständen vertreten.

"Wir sind sehr zufrieden mit unserem ersten 'Tag der nachhaltigen Lebensmittel'. Die Mischung aus informativen Vorträgen, Hausmesse und Best Practice Beispielen bot die ideale Bühne für einen gegenseitigen Austausch. Daraus werden jetzt unmittelbar weitere Maßnahmen implementiert. Jeder muss mitwirken, um einen nachhaltigen Lebensstil fest in der Gesellschaft zu verankern. Alle Beteiligten entlang der gesamten Lieferkette tragen Verantwortung", resümiert Patrick Müller-Sarmiento.

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