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13.11.2019 – 14:28

IBW Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft

"Yes, we change!" 17. Fachsymposium des Roman Herzog Instituts - Rodenstock: "Menschen gestalten den Wandel und die Zukunft"

München (ots)

In der digitalisierten und schnelllebigen Arbeitswelt sorgen stete Veränderung und Wandel für Verunsicherung bei Unternehmen und Mitarbeiter*innen. Deshalb ist es für Professor Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts (RHI), von zentraler Bedeutung, dass Management und Führungskräfte für eine positive Aufbruchstimmung eintreten und diese selbst in ihren Handlungen vorleben.

"Unternehmer*innen brauchen natürlich Fachkompetenz und Soft Skills sowie eine gewisse Risikobereitschaft. Darüber hinaus sind auch Weitsicht und der Mut, neue Wege zu beschreiten, von herausragender Bedeutung", sagte Rodenstock auf dem 17. RHI-Fachsymposium "Yes, we change". Dabei wurden praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Denkanstöße gegeben, damit Unternehmer*innen und Mitarbeiter*innen die Zukunft gestalten können. "Denn es sind immer Menschen, die den Wandel herbeiführen", so Rodenstock vor knapp 400 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz.

Unter dem Titel "Zukunft aufbrechen - Aufbruch in die Zukunft" gingen sechs hochkarätige Redner in ihren Impulsreferaten sowie im Dialog mit den Gästen der Frage nach, welche Herausforderungen und Chancen mit Veränderungen auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und persönlicher Ebene einhergehen - für das Individuum, aber auch für die Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes. Konsequenterweise standen Mitarbeiter*innen und Unternehmer*innen im Fokus der Veranstaltung.

"Veränderung braucht Voraussetzungen. Ich muss ständig bereit sein, meine eigene Perspektive zu hinterfragen - und daraus die nötigen Schlüsse zu ziehen. Wenn die Analyse zeigt, dass ich Fehler gemacht habe, muss ich dazu stehen. Auch aus Misserfolgen können wir lernen. Nur in dieser Offenheit kann ein Change Prozess sinnvoll in Gang gesetzt werden und am Ende erfolgreich sein", sagte Philipp Lahm,Vorstandsvorsitzender der Philipp Lahm-Stiftung im Gespräch mit Professor Rodenstock und führte aus: "Als Chef habe ich die Aufgabe, den Wandel optimistisch vorzuleben und meine Mitarbeiter so zu motivieren, den Weg gemeinsam mit mir zu gehen."

Das ROMAN HERZOG INSTITUT versteht sich als Plattform für freies Nach-, Vor- und Querdenken. Im interdisziplinären Diskurs mit führenden Persönlichkeiten werden visionäre und inspirierende Antworten auf brennende Fragen unserer Zeit erarbeitet. Bundespräsident Professor Roman Herzog war Schirmherr des RHI und ist der Namensgeber des Instituts. Sein reformerisches Denken ist wegweisend für die Ausrichtung des RHI.

Pressekontakt:

Robert Seidl,
Tel. 089-551 78-203,
E-Mail: robert.seidl@ibw-bayern.de

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