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Bioland kritisiert Entscheidung zur Aufhebung der Nulltoleranz
EU-Kommission will Verunreinigungen in Futtermitteln mit in der EU nicht zugelassenen GVO legalisieren

Mainz (ots) - Bioland kritisiert die Entscheidung, dass künftig Futtermittel in die EU importiert werden dürfen, die mit in der EU nicht zugelassenen und nicht sicherheitsbewerteten Gentech-Pflanzen verunreinigt sind. Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit in Brüssel folgte einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission zur Aufhebung der sogenannten Nulltoleranz.

Auch Deutschland stimmte im Ausschuss dafür, dass importierte Futtermittel bis zu einem Grenzwert von 0,1 Prozent gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten dürfen, die in der EU nicht zugelassen sind.

"Mit der Aufweichung der Nulltoleranz kapitulieren EU-Kommission und Landwirtschaftsministerin Aigner vor der Gentechnikindustrie und missachten den Willen der Bevölkerung. Die Wahlfreiheit der Verbraucher wird so peu à peu ausgehebelt", so Thomas Dosch, Präsident von Bioland. Der Beschluss ist ein weiterer Schritt in Richtung einer zunehmenden Verunreinigung der gesamten Lebensmittelproduktion. "Niedrige Grenzwerte sagen überhaupt nichts über das Risikopotential von in der EU nicht zugelassener GVO aus", kritisiert Dosch. "Wir wissen nicht, welchen Schaden erst einmal in die Natur freigesetzte GVO anrichten werden".

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