Chemieverbände Rheinland-Pfalz

Tarifeinheit muss gesetzlich verankert werden
Standortvorteil im globalen Wettbewerb nicht aufgeben

Ludwigshafen (ots) - "Die heute veröffentlichte Erklärung der Chemie-Sozialpartner zur Tarifeinheit wird durch uns begrüßt und ausdrücklich unterstützt", betonte Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer der Chemieverbände Rheinland-Pfalz. In der Erklärung fordern der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE) Parlament und Bundesregierung auf, den Grundsatz der Tarifeinheit gesetzlich zu verankern. Mit ihren Vorschlägen unterstreichen sie die Forderung, dass der Grundsatz "Ein Betrieb, ein Tarifvertrag" erhalten bleiben muss.

"Besonders in der letzten Krise war es für unsere Unternehmen wichtig, dass es einen Ansprechpartner bei den Gewerkschaften gab. So konnten sie flexibel reagieren", ergänzt Vogler. Die Chemie-Sozialpartner sehen in der Tarifeinheit eine unabdingbare Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des Chemie-Tarifsystems. Die Interessen der Gesamtbelegschaften dürfen nicht von Einzelinteressen verdrängt werden. "Eine Spaltung der Belegschaften durch Spartengewerkschaften würde einen wichtigen Standortvorteil unserer Unternehmen im europäischen Vergleich ohne Not aufgeben", so Vogler.

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