Sanaria Inc.

Sanaria Inc. erhält mehrere Jahre lang Phase-II-SBIR-Fördermittel der US-amerikanischen Forschungsbehörde NIH zur Verbesserung der Wirksamkeit seines Malariaimpfstoffs und zur Ausweitung des Herstellungsprozesses

Rockville, Maryland (ots/PRNewswire) - Sanaria Inc. hat zusätzliche finanzielle Unterstützung von Seiten des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), das Teil der National Institutes of Health (NIH) ist, erhalten. Diese wurde in Form von Phase-II-Fördermitteln für Kleinunternehmen zum Zwecke der Innovationsforschung (so genannte SBIR-Fördermittel) vergeben. Der auf zwei Jahre angelegte Förderbetrag beläuft sich auf 1,99 Mio. US-Dollar. Gelingt es Sanaria, zufriedenstellende Fortschritte zu erzielen, wird die Förderung ein drittes Jahr weitergeführt. Die bereitgestellten Fördermittel würden sich dann insgesamt auf fast 3 Mio. US-Dollar belaufen. Diese neue finanzielle Unterstützung wird dem Unternehmen dabei helfen, die Effizienz und Ausweitung der Herstellungs- und Abgabeprozesse so weit zu erhöhen, dass es den Anforderungen an klinische Studien der Phase III sowie den Erfordernissen hinsichtlich Lizenzvergabe und Markteinführung von Sanaria(TM) PfSPZ entspricht. Sanaria(TM) PfSPZ ist der auf attenuierten (abgeschwächten) vollständigen Parasiten basierende Malaria-Sporozoiten-Impfstoff von Sanaria.

Im Frühjahr 2009 wurde am Naval Medical Research Center und am Zentrum für Impfstoffentwicklung der medizinischen Fakultät der University of Maryland mit klinische Studien der Phase I zur Prüfung der Sicherheit und Wirksamkeit des Sanaria(TM) PfSPZ-Impfstoffs begonnen. Seit 2003 hat Sanaria von Experten begutachtete SBIR-Fördermittel des NIAID in Höhe von über 17 Mio. US-Dollar erhalten.

Informationen zum Impfstoff Sanaria(TM) PfSPZ

Der Sanaria(TM) PfSPZ-Impfstoff besteht aus lebenden, sich im Sporozoitenstadium befindlichen Plasmodium-falciparum-Parasiten, die durch Bestrahlung abgeschwächt (attenuiert) wurden. In dieser Weise behandelte Sporozoiten wurden freiwilligen Versuchspersonen durch den Stich von infizierten Mücken verabreicht. Es zeigte sich, dass dieser Impfstoff vor Malaria schützen kann. Sanaria hat neuartige Technologien und Einrichtungen entwickelt, mit deren Hilfe die Forschungsergebnisse aus der Untersuchung einer Handvoll freiwilliger Versuchspersonen, die mittels Mücken verabreichte Sporozoiten erhielten, erfolgreich in einen echten Impfstoff umgesetzt werden können. Dieser Impfstoff kann dann in klinischen Studien geprüft und in üblicher Weise Hunderten von Millionen von Menschen verabreicht werden. Die Verwendung von attenuierten Krankheitserregern ist gängige Praxis bei vielen durch Viren und Bakterien verursachten Krankheiten. Dennoch nimmt der Sanaria(TM) PfSPZ-Impfstoff unter allen zur Malariaprävention entwickelten Impfstoffen eine einzigartige Stellung ein. Zum ersten Mal wurde ein Immunogen, das ein hohes Mass an Schutz gegen Malaria bietet, als ein stabiler, injizierbarer Impfstoffkandidat, der den aufsichtsbehördlichen Anforderungen entspricht, formuliert.

Informationen zu Sanaria Inc.

Sanaria Inc. wurde 2003 gegründet. Das Unternehmen widmet sich in erster Linie der Entwicklung und Vermarktung von auf attenuierten (abgeschwächten) vollständigen Parasiten basierenden Impfstoffen, die ein hohes Mass an Langzeitschutz gegen Plasmodium falciparum bieten, jenem Parasiten, der für die meisten der schweren Malaria-assoziierten Erkrankungen und Todesfälle weltweit verantwortlich ist. Die Firmenzentrale von Sanaria mit Verwaltung, Forschung und Entwicklung sowie Herstellungsbetrieben befinden sich in Rockville im US-Bundesstaat Maryland. Die Website des Unternehmens finden Sie unter http://www.sanaria.com.

Neben vergangenheitsbezogenen Informationen enthält diese Pressemeldung gewisse vorausschauende Aussagen, die bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen sind, die dazu führen können, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukünftigen Ergebnissen, der Geschäftsleistung oder anderen Erfolgen, die in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich dargestellt oder nahegelegt werden, unterscheiden. Zu diesen Aussagen gehören die Beurteilung des Impfstoffkandidaten, die Erwartungen hinsichtlich der mit dem Impfstoff zu erreichenden Immunität und Annahmen bezüglich des Erfolgsparameters. Diese vorausschauenden Aussagen werden durch wichtige Faktoren zusätzlich beeinflusst, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in vorausschauenden Aussagen antizipierten Ergebnissen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören u. a. die Fähigkeit des Unternehmens, genügend Kapital aufzubringen, der behördliche Zulassungsprozess, die Abhängigkeit von Dritten, die Ergebnisse klinischer Studien und die Fähigkeit, den Impfstoff zu vermarkten.

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Presse- Adam Richman +1-301-770-3222, Investoren- Robert Thompson +1-240-403-2750

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