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Finanzerziehung für Kinder: vom Taschengeld zum ersten eigenen Girokonto

Köln (ots) - Kinder und Jugendliche sind dank ihres großzügigen Taschengelds heute eine wichtige Zielgruppe der Wirtschaft und werden mit eigens entwickelten Werbestrategien auf immer neue Produkte und Konsumartikel aufmerksam gemacht. Umso wichtiger, dass Kinder möglichst früh den verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen lernen.

"Schon ab einem Alter von sechs Jahren verstehen Kinder, dass Geld nicht einfach unendlich verfügbar ist, sondern dass es erarbeitet und gezielt eingeteilt werden muss. Eltern sollten deshalb ihren Kindern ungefähr in diesem Alter regelmäßig Taschengeld zahlen", rät Ralf Eibel, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Köln eG.

Eigenes Taschengeld zur Verfügung zu haben, ermöglicht Kindern die Entwicklung eines eigenständigen Konsumbewusstseins. Mit dem ersten eigenen Geld lernen sie, in einer bestimmten Zeitspanne mit einem festgelegten Betrag auszukommen, und erfahren, dass sie für große Dinge auch mal sparen müssen und Geld eben nicht unendlich verfügbar ist. Wichtig ist, dass Kinder über das Taschengeld auch wirklich frei verfügen können und sie es in regelmäßigen Abständen bekommen. Vielfach erhalten Kinder zu diesem Zeitpunkt auch ihr erstes Sparbuch. Auf diese Weise können sie wirklich lernen, die Ausgaben zu planen. "Bis zu einem Alter von zehn Jahren sollten Kinder ihr Taschengeld wöchentlich bekommen, da sie längere Zeiträume noch nicht so gut einschätzen können. Ab dem elften Lebensjahr kann man den Kindern das Geld monatsweise zur Verfügung stellen", so Eibel.

Das erste eigene Girokonto markiert den nächsten entscheidenden Schritt im Rahmen der Finanzerziehung eines Kindes. Rein rechtlich sind Kinder bereits ab sieben Jahren eingeschränkt geschäftsfähig und können - mit dem Einverständnis der Eltern - ein Konto eröffnen. Die Erfahrung zeigt, dass ein sinnvoller Umgang und Nutzen eines Girokontos sich in der Regel mit acht Jahren einstellt. Eibel: "Das ist ein guter Zeitpunkt, vorausgesetzt, die Kinder haben vorher schon eine Weile Taschengeld erhalten und so eine Basis für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld entwickelt." Direkt nach Neueröffnung des Girokontos sollten Eltern das Taschengeld dann nicht mehr bar an ihre Kinder auszahlen, sondern per Dauerauftrag überweisen. Mit dem regelmäßigen Geldeingang auf das eigene Konto fühlt sich jedes Kind direkt ein bisschen erwachsener. Das unterstützt den Lerneffekt und Kinder werden so noch mehr zum Haushalten und Einteilen über eine bestimmte Zeitspanne angeregt. Kinder lernen aber nicht nur einen verantwortungsvolleren Umgang mit Geld, sondern auch die Handhabung des Kontos und des Geldautomaten: Kontoauszüge holen, Geld abheben oder einzahlen sowie Daueraufträge einrichten oder Überweisungen tätigen. Allerdings nur, wenn es sich um Ausgaben im Rahmen des Taschengeldes handelt und genug Guthaben auf dem Konto ist, denn Kontoüberziehungen sind von vornherein ausgeschlossen. Eltern können den Zugriff des Kindes auf das Konto auch ein Stück weiter beschränken, beispielsweise einen Maximalbetrag beim Abheben festlegen. Darüber hinaus sollten Eltern aber in jedem Fall ein Auge auf die Kontobewegungen haben und die Kinder bei ihrem ersten Girokonto von Anfang an begleiten.

"Wir empfehlen den Start bei einer Bank mit mindestens einer Filiale vor Ort, bei der Hilfestellung und Beratung durch einen Mitarbeiter gewährleistet sind. Finanzdienstleister ohne Filialen sind ungeeignet, da Kindern das Abstraktionsvermögen für 'virtuelles Geld' noch fehlt. Außerdem sollten keine Kontoführungsgebühren anfallen, dafür aber sollte den Kindern im besten Falle eine Guthabenverzinsung gewährt werden", erklärt Eibel. Die PSD Bank Köln hält für Kinder ab 8 Jahren das kostenlose Girokonto "Giro4you" bereit. Hier ist das Guthaben mit 3% p.a. verzinst. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die gute Geldautomatenversorgung im näheren Umkreis. Allerdings sind auch für Kinder nur die Automaten der jeweiligen Bank oder des Bankenverbundes gebührenfrei. Kinder sollten in jedem Fall wissen, welche Automaten das sind und bei welchen Gebühren anfallen können. Kunden der PSD Banken können auf das BankCard ServiceNetz zugreifen und somit an über 19.000 Geldautomaten für gebührenfrei Bargeld abheben. Die kostenlose PSD Bank-App informiert zu jedem Zeitpunkt, wo sich gerade der nächste Geldautomat befindet.

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