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Serviceserie der LBS West Teil 2 von 5: Kaufen statt mieten lohnt sich immer öfter
Was sich Mieter heute für ihre monatlichen Mietzahlungen leisten könnten

Immobilienerwerb: der solide Finanzierungsmix. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/56890 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LBS West"

Münster (ots) - Wer zurzeit eine Immobilie finanziert, zahlt für sein Darlehen so wenig wie selten zuvor. Die niedrigen Zinsen machen es möglich, dass der monatliche Aufwand für die Finanzierung von Wohneigentum heute meist kaum höher ist als die Miete für eine vergleichbare Immobilie.

Ein Beispiel: Familie Petermann träumt von einem Haus im Grünen. Die vierköpfige Familie verfügt über monatliche Einnahmen von 3.516 Euro (inklusive Nebeneinkünfte und Kindergeld). Zusammen mit ihrer aktuellen Kaltmiete haben die Petermanns monatlich 894 Euro zur freien Verfügung. Bei einem Finanzierungszins von 2,5 % und einer Tilgung von 2 % können sie damit einen maximalen Kreditbetrag von 238.400 Euro finanzieren. Zusammen mit dem angesparten Eigenkapital von 35.000 Euro steht Familie Petermann für ihre Traumimmobilie damit 273.400 Euro zur Verfügung. Binden sie einen Riester-Bausparvertrag mit in die Finanzierung ein, können sich weitere

"Wer seine Miete jeden Monat in die eigenen vier Wände investiert, baut sich ein schönes Vermögen auf und sorgt zugleich fürs Alter vor", sagt LBS-Sprecher Gregor Schneider. Später, wenn das eigene Heim abbezahlt ist, wirkt die ersparte Miete wie eine Zusatzrente. "Wir gehen davon aus, dass Mieter rund ein Drittel ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben müssen. Wohneigentum verringert damit die Gefahr von Altersarmut."

Grundsätzlich sollte eine solide Hausfinanzierung nach der einfachen Faustformel "50-30-20" aufgebaut sein: 50 % klassisches Sparkassendarlehen, 30 % Bauspardarlehen und 20 % Eigenkapital. In der aktuellen Niedrigzinsphase empfiehlt die LBS West zudem, einen Teil der Zinsersparnis aus dem günstigen Preis für das Baugeld für eine höhere Tilgung zu nutzen. Denn paradoxerweise dauert die Entschuldung von Immobilienkrediten bei gleicher anfänglicher Tilgung umso länger, je niedriger die Zinsen sind.

So benötigt etwa ein Immobilienkäufer bei einem Zins von 6 % 33 Jahre um ein 200.000-Euro-Darlehen mit ein Prozent anfänglicher Tilgung abzubezahlen. Bei einem Zinsniveau von 1,25 % bei gleicher Tilgung jedoch 65 Jahre bis zur Schuldenfreiheit.

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Thorsten Berg
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