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IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Verhandlungen in der Tarifrunde Behälterglas gescheitert

Tarifrunde Behälterglas: Verhandlungen gescheitert. Schlichtung steht bevor.

Die Verhandlungen für die 3.300 Beschäftigten in der Behälterglasindustrie sind gestern (18.6) in der dritten Verhandlungsrunde gescheitert. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Glas & Solar gehen nun in die Schlichtung.

"Die wirtschaftliche Lage ist sehr gut. Trotzdem hat die Arbeitgeberseite angekündigt, ihr völlig unzureichendes Angebot auch in der vierten Runde nicht zu verbessern", erklärt Markus Kraft, der Verhandlungsführer der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). "So haben die Arbeitgeber das Scheitern der Tarifverhandlungen erzwungen."

Die IG-BCE-Tarifkommission fordert 6 Prozent mehr Entgelt und die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten, die Erhöhung des Urlaubsgeldes auf 30 Euro pro Urlaubstag oder wahlweise drei freie bezahlte Tage sowie zwei Gesundheitstage pro Jahr für IG-BCE-Mitglieder. Außerdem verlangt die IG BCE den Einstieg in die Diskussion über Arbeitszeitmodelle für ältere Beschäftigte.

Die Forderungen gelten für die Beschäftigten in der Landesgruppe Nordwest, der Landesgruppe Rhein-Weser und für die Haustarifverträge der Firmen Ardagh Glass, Heye International und UniMould.

Die betroffenen Produktionsstandorte sind in Wahlstedt (Ardagh), Obernkirchen (Ardagh), Nienburg (Ardagh), Bad Münder (Ardagh), Bonn (Weck Glaswerk), Germersheim (Ardagh), Lünen (Ardagh), Limburg (Glashütte Limburg), Boffzen (Noelle + von Campe), Stadthagen (Heye International) und Obernkirchen (UniMould).

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Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
Verantwortlich: Lars Ruzic
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Über uns
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