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30.11.2020 – 09:00

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Hörbuch-Tipp: "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" von Reni Eddo-Lodge - Eine schonungslose Abrechnung mit den Privilegien der Weißen und dem strukturellen Rassismus

Hörbuch-Tipp: "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" von Reni Eddo-Lodge - Eine schonungslose Abrechnung mit den Privilegien der Weißen und dem strukturellen Rassismus
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Berlin (ots)

Anmoderationsvorschlag: Hetze im Netz, subtile Alltagsdiskriminierung und rassistische Gewalttaten: Das gibt´s jeden Tag, überall auf der Welt. Genauso wie das Phänomen, dass viele Weiße denken, mit Rassismus hätten sie nichts am Hut, das sei nicht ihr Problem. Ist es aber doch, sagt die britische Journalistin und Bloggerin Reni Eddo-Lodge, nur sei den meisten dieser strukturelle Rassismus gar nicht bewusst. Was man dagegen tun kann, beschreibt sie eindrucksvoll in ihrem preisgekrönten Buch "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche". Oliver Heinze verrät Ihnen mehr.

Sprecher: In "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" macht sich Reni Eddo-Lodge auf die Suche nach den historischen Wurzeln der Vorurteile und der Ungleichbehandlung von Nicht-Weißen durch Weiße.

O-Ton 1 (WINLMWÜHS, 27 Sek.): Es wird geschätzt, dass insgesamt elf Millionen Afrikaner über den Atlantik transportiert wurden, um unbezahlt auf Zuckerrohr- und Baumwollplantagen in Nord- und Südamerika sowie in der Karibik zu arbeiten. Die Reproduktionsfähigkeit schwarzer Frauen wurde industrialisiert: In Sklaverei geborene Kinder waren automatisch Eigentum der Sklavenhalter, und das bedeutete grenzenlose Arbeitskräfte ohne Zusatzkosten.

Sprecher: Darüber hinaus deckt sie auf, wie Politik, Kultur und Gesellschaft bis heute systematisch die Diskriminierung von Menschen mit anderer Hautfarbe am Leben halten:

O-Ton 2 (WINLMWÜHS, 28 Sek.): Uns wird gesagt, dass schwarze Schauspieler und Schau-spielerinnen als Hauptdarsteller in Filmen unrealistisch sind. Uns wird eingeredet, dass sie histo-risch unzutreffend wären oder dass sie die Vorstellungskraft überforderten. Aber tatsächlich geht es um einen aggressiven Teil der Gesellschaft, der sich weigert, die eigenen Denkgrenzen zu überschreiten, der glaubt, dass sich alles nach ihm richten muss und der Rest von uns sich an seine Launen und Wünsche anzupassen hat.

Sprecher: Nicht die sich offen bekennenden Rassisten sind damit gemeint, sondern all die toleranten Menschen der achtbaren Gesellschaft, die damit vermeintlich gar nichts am Hut haben.

O-Ton 3 (WINLMWÜHS, 31 Sek.): Wir sagen uns, dass gute Menschen nicht rassistisch sein können. Wir glauben offenbar, dass nur böse Menschen echte Rassisten sind. Wir sagen uns, bei Rassismus gehe es um moralische Werte, wenn es tatsächlich um die Überlebensstrategie systemischer Macht geht. Aufgrund seiner verdeckten Natur ist struktureller Rassismus nur schwer zur Rechenschaft zu ziehen. Er entgleitet einem so rasch, wie einem ein nasses Stück Seife aus den Händen rutscht.

Sprecher: Nur wer sich dessen bewusst wird und diesen strukturellen Rassismus aktiv bekämpft, kann am Ende für mehr Gerechtigkeit sorgen, so Reni Eddo-Lodge weiter. Egal, welche Hautfarbe man auch hat.

Abmoderationsvorschlag: Mehr über dieses gesellschaftlich hochbrisante und extrem wichtige Thema hören Sie in "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" von Reni Eddo-Lodge. Die ungekürzte Hörbuch-Fassung ist nur bei Audible erhältlich. Weitere Infos gibt's unter www.audible.de/ep/hoerbuch-tipp.

Pressekontakt:

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Silvia Jonas
Tel.: 030-310 191 132
Mail: silvia.jonas@audible.de

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