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Networking statt negativer Berichterstattung: Wie man in die Medien reinkommt und wie man wieder rauskommt

    Berlin (ots) - „Networking ist die Basis dafür, mit seinen Botschaften in die Medien zu kommen. Eine Faustregel gibt es jedoch nicht“, sagte Dr. Wilm Herlyn, Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur, beim Kommunikationskongress. In seiner Keynote zum Thema „Wie komme ich rein in die Medien?“ machte er deutlich, dass Journalisten und PR- Fachleute verschiedene Aufträge haben: „Während die eine Berufsgruppe Themen finden und bearbeiten soll, muss die andere Themen einen Weg in die Medien bahnen.“

    Was PR-Fachleute dabei berücksichtigen sollten, beschrieb Herlyn in seinem Vortrag in vier Schritten: „Auf virtuelle Themen verzichten, die der Glaubwürdigkeit, dem Qualitätsfaktor der Kommunikation, schaden könnten. Journalisten Hilfestellungen geben, indem man widersprüchliche Aussagen vermeidet und mit einer Stimme aus dem Unternehmen heraus spricht“, so der Nachrichtexperte.

    Im Anschluss an Herlyns Keynote erklärte Rechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz, wie man bei negativer Berichterstattung wieder aus den Medien herauskommt. „Zuerst muss man sich die Frage stellen, warum man überhaupt in die Medien gekommen ist“, erklärte Prinz. Dann solle man so früh wie möglich analysieren, wo das Problem liegt.

    „Der entscheidende Punkt ist die Frage, ob die Berichterstattung zutreffend ist oder nicht. Wenn sie wahr ist, sollte man das Problem nicht ignorieren, sondern lösen“, so der Rechtsanwalt. Das sei im digitalen Zeitalter, in dem eine negative Berichterstattung noch lange nachwirke, der kostengünstigste Weg. „Wenn die Berichterstattung unwahr ist, hat man eine Vielzahl an medienrechtlichen Möglichkeiten: angefangen bei der Gegendarstellung über Unterlassung und Widerruf bis hin zu Schadenersatz und Schmerzensgeld.“


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