Charité - Universitätsmedizin Berlin

Feinstaubvermeidung kann 35 Mrd. Euro im Europäischen Gesundheitswesen einsparen

    Berlin (ots) -

    Erste deutsche interdisziplinäre Feinstaubkonferenz am 01. und 02.     Dezember in der Charité mit Experten aus Medizin, Wissenschaft,     Politik und Wirtschaft.

    Die Vermeidung von Feinstaub könnte dem Europäischen Gesundheitswesen pro Jahr 35 Mrd. Euro sparen, dies gab Regierungsdirektor Dr. Reinhold Görgen aus dem Referat Luftreinhaltung des Bundesumweltministeriums heute auf der ersten interdisziplinären Feinstaubkonferenz in Berlin bekannt: "Den Aufwendungen für die Umsetzung der Feinstaubvermeidungsstrategie für die Europäische Union von ca. 7 Mrd. Euro stehen Einsparungen und Gewinne im Gesundheitsschutz von ca. 42 Mrd. Euro gegenüber."

    Anlässlich der wissenschaftlich belegten schweren Gesundheitsschäden durch Feinstaub entbrannte die öffentliche Debatte über die Qualität der täglichen Atemluft. Nach der Einführung der EU-Grenzwertsenkung für Feinstaub zum 01.01.2005 gilt es, eine wissenschaftliche Bilanz zu ziehen und notwendige Handlungsimpulse für das kommende Jahr 2006 zu setzen. Dieser Herausforderung stellen sich auf der ersten deutschen interdisziplinären Feinstaubkonferenz am 01. und 02. Dezember in der Berliner Charité Experten aus Medizin, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

    Regelmäßiger Lungencheck beim Hausarzt

    Prof. Dr. med. Christian Witt, Universitätsprofessor für Pneumologie an der Charité: "Das Feinstaubthema geht uns alle an. Untersuchungen zeigen, dass nur durch einen regelmäßigen Lungencheck entstehende Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Ein solcher Check sollte zum Pflichtrepertoire eines jeden Hausarztes gehören."

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