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15.11.2004 – 10:00

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Einladung zur Pressekonferenz: Neue Therapieerfolge bei hormonproduzierenden Darmkrebserkrankungen
Erstes internationales Treffen der Selbsthilfegruppen für neuroendokrine Tumoren an der Charité

    Berlin (ots)

Hitzewallungen, plötzliches Erröten ("Flush") und wochenlanger Durchfall: Mit diesen Symptomen kann sich ein Karzinoidtumor bemerkbar machen, der in Lunge, Dickdarm, Dünndarm oder Blinddarm wächst und zu lebensbedrohlichen Hormonausschüttungen führt. Symptome, die häufig als "Psychobeschwerden" verkannt werden, so dass es im Schnitt sechs Jahre dauert, bis spezielle Bluttests und magnetresonanztomographische Untersuchungen Gewissheit bringen. Für die Patienten hat dieser Zeitverlust Folgen: Während eine frühe Operation gute Heilungschancen bietet, bleibt in einem späteren Stadium häufig nur noch die medikamentöse Therapie mit Somatostatin-ähnlichen Substanzen.  

    In einer internationalen Studie wurde jetzt an der Charité das neuartige Somatostatin-Medikament SOM-230 getestet, das vielversprechende Möglichkeiten in der Therapie homonproduzierender Darmkrebserkrankungen eröffnet - und der ehemaligen Nationalschwimmerin und internationalen deutschen Schwimmmeisterin Inge Weinert das Leben gerettet hat. Ein Beweis mehr für die US-Amerikanerin Susan Anderson, die persönlich unter jahrelangen Fehldiagnosen litt, Selbsthilfegruppen auf internationaler Ebene zu organisieren, um andere Betroffene zu informieren.

    Über das neue Medikament und das "Erste internationale Treffen der Selbthilfegruppen für neuroendokrine Tumoren" möchten wir Sie daher gerne anhand von drei Patientenbeispielen auf einer Pressekonferenz informieren

    am Freitag, dem 19. November 2004,     um 13.00 Uhr in der Charité Campus Mitte, Konferenzraum A,       Erdgeschoss im Bettenhochhaus, Luisenstrasse 65, 10117     Berlin-Mitte.

    Über ihre langjährige Leidensgeschichte und ihre erfolgreiche Behandlung mit neuen Therapien wird neben Inge Weinert und Susan Anderson auch Dr. Hermann Strub berichten, der sich von den neuen Therapieansätzen eine erfolgreiche Behandlung verspricht. Weiterhin stehen Ihnen folgende Experten und Betroffene als Gesprächspartner zur Verfügung:

    - Professor Dr. Bertram Wiedenmann, Direktor der Klinik für
        Hepatologie und Gastroenterologie der Charité -
        Universitätsmedizin Berlin

    - Professor Dr. Kjell Öberg, Dekan und Professor für
        endokrinologische Onkologie der medizinischen Fakultät der
        Universität Uppsala, Schweden

    - Silke Kuhnert, Vorstand der Bundesorganisation Selbsthilfe
        Neuroendokrine Tumoren e.V.

    Am Sonnabend, dem 20. November, veranstaltet die Klinik für Hepatologie und Gastroenterologie in der Zeit von 10.00 - 14.00 Uhr zudem für alle interessierten Bürger das "Erste internationale Treffen der Selbsthilfegruppen für Neuroendokrine Tumoren". An der Veranstaltung werden auch die genannten Studienpatienten teilnehmen.

    Ort: Charité Campus Virchow-Klinikum, Hörsaal 6, Glashalle, (interne Adresse auf dem Klinikumsgelände: Mittelallee 10), Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin-Wedding.

    Bitte melden Sie sich zur Pressekonferenz an unter     Telefon 030-450-570300     oder e-mail presse@charite.de. Vielen Dank!

Pressekontakt:
Kerstin Ullrich
Telefon 030-450-570300 oder e-mail presse@charite.de.

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