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17.05.2006 – 09:01

UCB Pharma

Erster Europäischer Zulassungsantrag einer subkutanen Anti-TNF-Therapie bei Morbus Crohn
UCB beantragt Zulassung für Cimzia (TM)

    Kerpen (ots)

Wie UCB heute bekannt gab, hat das Unternehmen einen Antrag für die Zulassung von Cimzia (TM) (Certolizumab pegol) in der Indikation Morbus Crohn bei der europäischen Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) gestellt. Bereits Anfang März dieses Jahres wurde ein entsprechender Antrag bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) eingereicht. Als Resultat der hohen Forschungskompetenz von UCB auf dem Sektor der Antikörpertechnologie ist es mit der Entwicklung des Wirkstoffs Certolizumab pegol gelungen, ein humanisiertes Fab-Fragment zu pegylieren, das subkutan verabreicht werden kann. Das Unternehmen UCB zählt zu den weltweit führenden biopharmazeutischen Unternehmen und ist in den Bereichen Inflammation, ZNS, Allergologie sowie Onkologie tätig.

    Der Zulassungsantrag zu Certolizumab pegol bei der EMEA basiert auf einer äußerst umfassenden Sammlung klinischer Studiendaten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Certolizumab pegol bei mehr als 1.500 Morbus Crohn Patienten. In den Phase-III-Studien (PRECiSE 1 und PRECiSE 2*), welche dem EMEA-Antrag zugrunde liegen, erreichte Cimzia (TM) alle primären Endpunkte mit statistischer Signifikanz.

    "Mit Einreichen des Zulassungsantrags für Certolimzumab pegol bei der EMEA in der Indikation Morbus Crohn haben wir als ein führendes Europäisches biopharmazeutisches Unternehmen einen weiteren wichtigen Meilenstein in unseren Bemühungen erreicht, innovative Therapieoptionen für Patienten mit hohem Leidensdruck zur Verfügung stellen zu können", erläuterte Dr. Guido Schopen, Leiter der Business Unit Inflammation der UCB GmbH, Deutschland.

    *PRECiSE: Pegylated antibody fRagment Evaluation in Crohn's     dIsease: Safety and Efficacy

    Über UCB:

    UCB (www.ucb-group.com) gehört zu den weltweit führenden biopharmazeutischen Unternehmen, das sich bei der Forschung, Entwicklung und dem Vertrieb innovativer pharmazeutischer und biotechnologischer Produkte auf die Bereiche ZNS, Allergie/Atemwegserkrankungen, Immunologie/Inflammation und Onkologie konzentriert. Durch die Übernahme des britischen Biotechnologieunternehmens Celltech im Jahr 2005 verbindet UCB die Erfahrung eines traditionellen Pharmaunternehmens mit der Innovationskraft eines Biotech-Unternehmens. Um sich auf den Gesundheitsmarkt zu fokussieren, trennte sich UCB im vergangenen Jahr von den Sparten Chemie und Kunstofffilme. UCB hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Therapieoptionen für Patienten mit schweren Erkrankungen zu entwickeln. So reinvestiert UCB allein ein Viertel seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

    Mit mehr als 8.500 Angestellten in über 40 Ländern erzielte UCB im Jahr 2005 einen Umsatz in Höhe von 2,3 Milliarden Euro (einschließlich Nettoumsatz, Lizenzeinnahmen und Abgaben) und einen Gewinn von 755 Millionen Euro. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel mit einer geschätzten Marktkapitalisierung von 5,8 Milliarden Euro gehandelt. Der weltweite Hauptsitz befindet sich in Brüssel, Belgien, und die deutsche Hauptgeschäftsstelle hat ihren Sitz in Kerpen, Rheinland.

Kontakt:
Dr. Angelika Thomas, signum[pr, Tel.: +49 (0)221-569104-14,
a.thomas@signumpr.de

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