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09.09.2020 – 12:48

Volkswagen Stiftung

Schutz gegen künftige Pandemien: VolkswagenStiftung fördert Forschung zu neuen antiviralen Wirkstoffen

+++ Pressemitteilung der VolkswagenStiftung +++

Schutz gegen künftige Pandemien: VolkswagenStiftung fördert Forschung zu neuen antiviralen Wirkstoffen

Mit bis zu 500.000 Euro fördert die VolkswagenStiftung Forschungsprojekte an deutschen Universitäten, die sich antiviralen Wirkstoffen gegen neue und wenig erforschte Viren widmen. Die neue Initiative schlägt eine Brücke zwischen risikoreicher Grundlagenforschung und praktischer Anwendung. Ein enger Kontakt der Forschungsgruppen mit interessierten Unternehmen soll helfen, schneller zur Entwicklung eines Wirkstoffs und schließlich zum Arzneimittel zu kommen - um besser gegen künftige Pandemien gewappnet zu sein.

Weltweit wird fieberhaft nach Therapeutika und Impfstoffen gegen das SARS-CoV-2-Virus gesucht. Dabei können theoretisch jederzeit weitere, bisher unbekannte Viren vom Tier auf den Menschen übertragen werden und Infektionskrankheiten - Zoonosen - auslösen. Mit ihrer neuen Förderinitiative "Virale Zoonosen - Innovative Ansätze in der Wirkstoffentwicklung" will die VolkswagenStiftung dazu beitragen, dieses Zukunftsrisiko offensiv anzugehen.

"Die Coronavirus-Pandemie wirft ein Schlaglicht auf die virologische Forschungslandschaft in Deutschland," so Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung. "Sie verdeutlicht, dass Grundlagenforschung und Industrie noch interdisziplinärer, agiler und risikobereiter zusammenarbeiten könnten, um schnell auf zukünftige Pandemien zu reagieren. Wir wollen mit der Initiative gezielt Projekte anstoßen, die ungewöhnliche, innovative Ansätze verfolgen und neuartige Wirkstoffe ermöglichen könnten."

Die Forschungsansätze der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen bereits bei der Antragstellung ein erkennbares Anwendungspotenzial bieten und das Interesse eines Unternehmens geweckt haben. Denkbar sind Forschungsideen aus der Medizinal-, Synthese- und Biochemie, Pharmakologie, Virologie und Virusimmunologie, Veterinärmedizin, Molekular- und Strukturbiologie oder verwandten Fachgebieten.

Der Stichtag für Anträge ist der 10. Dezember 2020.

Weitere Informationen zur Initiative "Virale Zoonosen - Innovative Ansätze in der Wirkstoffentwicklung" der VolkswagenStiftung finden Sie unter https://www.volkswagenstiftung.de/virale-zoonosen.

INFORMATIONEN ZUR VOLKSWAGENSTIFTUNG

Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von insgesamt etwa 150 Mio. Euro pro Jahr ist sie die größte private deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hierzulande überhaupt. Ihre Mittel vergibt sie ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat die VolkswagenStiftung rund 33.000 Projekte mit insgesamt mehr als 5,1 Mrd. Euro gefördert. Auch gemessen daran zählt sie zu den größten gemeinnützigen Stiftungen privaten Rechts in Deutschland.

Weitere Informationen über die VolkswagenStiftung finden Sie unter https://www.volkswagenstiftung.de/stiftung/wir-ueber-uns.

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Die Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung: https://www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/presse/schutz-gegen-k%C3%BCnftige-pandemien-volkswagenstiftung-f%C3%B6rdert-forschung-zu-neuen-antiviralen-wirkstoffen

KONTAKT

Jens Rehländer

Leiter Kommunikation

VolkswagenStiftung

Kastanienallee 35

30519 Hannover

Telefon: +49 511 8381 380

E-Mail: rehlaender@volkswagenstiftung.de

Web: https://www.volkswagenstiftung.de

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