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07.01.2020 – 09:34

Volkswagen Stiftung

Herrenhäuser Gespräch über anti-aufklärerische Kräfte und verlässliches Wissen +++ Bei Herrenhausen Late geht's ums zentrale Stoffwechselorgan Leber +++ Herrenhäuser Forum zur Frage, wie Europa mit seinem kolonialen Erbe in Afrika umgehen soll

Herrenhäuser Gespräch über anti-aufklärerische Kräfte und verlässliches Wissen +++ Bei Herrenhausen Late geht's ums zentrale Stoffwechselorgan Leber +++ Herrenhäuser Forum zur Frage, wie Europa mit seinem kolonialen Erbe in Afrika umgehen soll
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Pressemitteilung der VolkswagenStiftung +++ Öffentliche Veranstaltungen am 9., 22. und 28. Januar

Was ist Wahrheit? Herrenhäuser Gespräch über anti-aufklärerische Kräfte und verlässliches Wissen

Der Begriff "alternative Fakten" hat eine erstaunliche Karriere hingelegt: Was wissenschaftlich weltweit unbestritten ist, etwa der menschengemachte Klimawandel, wird von Bevölkerungsteilen offen geleugnet, selbst von Politikern an der Spitze ihrer Länder. Es gibt ein Grundmisstrauen gegenüber denen, die forschen, recherchieren und sich der Wahrheit in besonderem Maße verpflichtet fühlen. Warum ist das so? Welche anti-aufklärerischen Kräfte sind da am Werk - und mit welchem Ziel? Wie gelingt es Menschen, allen empirisch gesicherten Befunden zum Trotz sich ihre eigene Wahrheit zu zimmern? Welche Rolle spielen bei der galoppierenden Desinformation die sozialen Medien? Und schließlich die zentrale Frage: Was ist Wahrheit?

Herrenhäuser Gespräch: "Was ist Wahrheit? Unsere Suche nach Erkenntnis und verlässlichem Wissen"

Donnerstag, 09. Januar 2020, 19 Uhr

Auditorium, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Die Herrenhäuser Gespräche sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von NDR Kultur und der VolkswagenStiftung. Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Podiumsgespräch mit

Prof. Dr. Lorraine Daston, Direktorin, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Bascha Mika, Journalistin, Frankfurter Rundschau

Kai Schreiber, Physiker und Neurowissenschaftler, Autor des Buches: "Wahre Lügen. Warum wir nicht glauben, was wir sehen"

Prof. Dr. Thomas Strässle, Literaturwissenschaftler, Deutsches Seminar, Universität Zürich; Autor von "Fake und Fiktion. Über die Erfindung von Wahrheit"

Moderation durch Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

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Wozu dient die Leber - und was schadet ihr? Bei Herrenhausen Late geht's ums zentrale Stoffwechselorgan

Eine der wichtigsten Funktionen des zentralen Stoffwechselorgans des Menschen, der Leber, ist die Entgiftung unseres Organismus. Belastet wird sie durch den Konsum von Alkohol, Tabak und Süßigkeiten, aber auch durch Medikamente, die für viele kranke Menschen lebensnotwenig sind. Kommt die Einnahme von Drogen hinzu, ist unsere Leber ganz besonders herausgefordert. Woran erkennen wir, wie es der Leber geht? Wann erreicht sie die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit? Und auf welche Verhaltensweisen sollten wir lieber verzichten? Zudem können Viren, die durch Sexualkontakte oder Drogenkonsum übertragen werden, Entzündungen in der Leber auslösen und sie nachhaltig schädigen. Auf die Suche nach einer Impfung gegen die häufigste Form der Leberentzündung, der Hepatitis C, hat sich das Team des Exzellenzclusters RESIST gemacht, das schwerpunktmäßig an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) angesiedelt ist. In ihrem Vortrag erklären Prof. Dr. Markus Cornberg, stellvertretender Direktor der MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, und sein Kollege, Privatdozent Dr. Benjamin Maasoumy, Oberarzt dieser MHH-Klinik, die neuesten Erkenntnisse und Vorhaben mit Blick auf die Heilung und Therapie von Leberkrankheiten des Exzellenzclusters RESIST sowie innerhalb der Wissenschaft generell.

Herrenhausen Late: "Drinks, Drugs - Drama. Was macht die Leber?"

Mittwoch, 22. Januar 2020, 20:30 Uhr

Festsaal, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Diese Ausgabe von Herrenhausen Late wird gemeinsam veranstaltet von der Medizinischen Hochschule Hannover und der VolkswagenStiftung. Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

Zu der Veranstaltung ist Bildmaterial vorhanden, Download über den Anhang der Email oder die Mediathek der VolkswagenStiftung: https://www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/mediathek/gallery/drinks-drugs-drama-was-macht-die-leber

Abdruck unter Verwendung des Copyright-Hinweises und für die redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit der Veranstaltung der Volkswagen-Stiftung honorarfrei. Alle Bilder: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung

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Wie soll Europa mit seinem kolonialen Erbe in Afrika umgehen? Herrenhäuser Forum zum längst notwendigen Diskurs

Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde und zudem reich an Bodenschätzen und Rohstoffen. Viele europäische Länder waren bis 1960 an der gewaltsamen Kolonialisierung Afrikas beteiligt, darunter auch das deutsche Kaiserreich mit seinen bis 1919 verwalteten Kolonien auf den heutigen Staatsgebieten von Namibia, Togo, Tansania und Kamerun. Der europäische Hegemonialanspruch entsprang einem missionarischen Weltmachtdenken, das sich in Gewalt und Repressionen gegen die einheimischen Bevölkerungsgruppen Bahn brach. Eine detaillierte Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte findet erst seit Ende des 20. Jahrhunderts statt - in den betroffenen Ländern ist diese Vergangenheit oft überaus lebendig. Dies zeigt beispielhaft die lange Debatte, ob die Massaker an den Herero und Nama als Völkermorde anerkannt werden sollten. Welche Ideen und politischen Ziele führten zur Kolonialisierung Afrikas? Welche Auswirkungen hatte wiederum die Dekolonisation? Und wie sollte Europa mit seiner kolonialen Vergangenheit umgehen?

Herrenhäuser Forum: "Europas koloniales Erbe in Afrika"

Dienstag, 28. Januar 2020, 19 Uhr

Auditorium, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Podiumsgespräch mit

Prof. Dr. Andreas Eckert, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Albert Gouaffo, Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft sowie interkulturelle Kommunikation, University of Dschang, Kamerun

Prof. Dr. Gesine Krüger, Historisches Seminar, Universität Zürich

Dr. Christiane Bürger, Kuratorin, Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Moderation durch René Aguigah, Deutschlandfunk Kultur

Weitere Informationen zu Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden Sie unter https://www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender.

INFORMATIONEN ZUR VOLKSWAGENSTIFTUNG

Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von insgesamt etwa 150 Mio. Euro pro Jahr ist sie die größte private deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hierzulande überhaupt. Ihre Mittel vergibt sie ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat die VolkswagenStiftung rund 33.000 Projekte mit insgesamt mehr als 5,1 Mrd. Euro gefördert. Auch gemessen daran zählt sie zu den größten gemeinnützigen Stiftungen privaten Rechts in Deutschland.

Weitere Informationen über die VolkswagenStiftung finden Sie unter https://www.volkswagenstiftung.de/stiftung/wir-ueber-uns.

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Die Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung: https://www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/presse/%C3%B6ffentliche-veranstaltungen-am-9-22-und-28-januar

KONTAKT

Jens Rehländer

Leiter Kommunikation

VolkswagenStiftung

Kastanienallee 35

30519 Hannover

Telefon: +49 511 8381 380

E-Mail: rehlaender@volkswagenstiftung.de

Web: https://www.volkswagenstiftung.de

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