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21.08.2018 – 09:28

Volkswagen Stiftung

Gespräch über Zusammenhang von Körpergewicht und sozialer Stellung +++ Forum analysiert Studie des "Club of Rome" +++ Forum widmet sich dem biobasierten Wandel

Pressemitteilung der VolkswagenStiftung +++ Öffentliche Veranstaltungen am 23. und 28. August sowie am 11. September

Darf's auch ein bisschen mehr sein? Gespräch über Zusammenhang von Körpergewicht und sozialer Stellung

59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig, laut aktuellen Studien. Füllig zu sein, ist also für viele normal. Gleichwohl haben Dickere weniger Macht, als ihre Zahl erwarten ließe: In Führungspositionen dominieren Smarte, Trainierte, Schlanke. Ihnen traut man mehr zu; denn wer diszipliniert isst und gesund lebt, dokumentiert Verantwortungsbewusstsein und Leistungswillen. Solche gesellschaftlichen Standards werden befeuert durch den Kult um perfekt modellierte Stars, den allgegenwärtigen Vergleichsdruck und immer neue Gesundheitsmaximen. Das nährt den Schlankheitswahn, schürt Versagensängste, produziert Ausgrenzung. Ist Übergewicht tatsächlich ein Indiz für Disziplinlosigkeit und Kontrollverlust? Wer prägt unser Bild vom idealen Körper - und bestimmt die Silhouette unsere Stellung in der Gesellschaft?

Herrenhäuser Gespräch: "Dick oder dünn? Der Tanz ums goldene Körpergewicht"

Donnerstag, 23. August 2018, 19 Uhr

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Die Veranstaltung wird gemeinsam von NDR Kultur und der VolkswagenStiftung organisiert. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Podiumsgespräch mit

Prof. Dr. Eva Barlösius, Institut für Soziologie, Leibniz Universität Hannover; Autorin von "Dicksein. Wenn der Körper das Verhältnis zur Gesellschaft bestimmt"

Prof. Dr. Jutta Mata, Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie, Universität Mannheim

Stephanie Frfr. von Liebenstein, Promovendin "Dicke Körperlichkeit in der Frühen Neuzeit", Freie Universität Berlin; Gründerin "Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung"

PD Dr. Thomas Ellrott, Institut für Ernährungspsychologie, Universität Göttingen

Moderation durch Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

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Wo liegen Grenzen des Wachstums - heute und vor 50 Jahren? Forum analysiert Studie des "Club of Rome"

Der Bericht "Die Grenzen des Wachstums" von 1972 markierte den Beginn der kritischen Zukunfts- und Umweltforschung. Er brachte Themen wie Industrialisierung, Bevölkerungsdichte, klimatische Veränderungen und Nahrungsmittelressourcen auf die Agenda und forderte die Menschheit zum Handeln auf. Die Autoren, ein Team um den damals 30-jährigen amerikanischen Wissenschaftler Dennis Meadows, zeigten auf, dass kontinuierliches wirtschaftliches und demographisches Wachstum an die Grenzen verfügbarer Ressourcen stößt und sehr wahrscheinlich zum globalen Kollaps führt. Auftraggeber war der Club of Rome, bestehend aus Expertinnen und Experten, die sich für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Welche Lehren zogen und ziehen Politik, Wissenschaft und Club of Rome aus dem Bericht? Und welche damaligen Prognosen haben für unsere Zukunft weiterhin Bestand? U. a. diskutieren Prof. Dr. Mojib Latif und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker in Hannover.

Herrenhäuser Forum: "Zukunft denken - Welt erhalten. 50 Jahre Club of Rome"

Dienstag, 28. August 2018, 19 Uhr

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Kurzvorträge von

Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter, Forschungseinheit Maritime Meteorologie, GEMOAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin, Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin; Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit, Hertie School of Governance, Berlin

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident, Club of Rome; Universität Freiburg

Podiumsdiskussion mit

Dr. Petra Künkel, Mitgründerin und geschäftsführende Direktorin, Collective Leadership Institute, Potsdam

sowie den Vortragenden

Moderation durch Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär, VolkswagenStiftung

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Bioökonomie - Kann sie die Welt besser machen? Forum widmet sich dem biobasierten Wandel

Stetiges Bevölkerungswachstum und schrumpfende Ressourcen bedingen neue, nachhaltigere Formen des Wirtschaftens. Deutschland hat 2010 eine ressortübergreifende "Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" veröffentlicht und damit die Weichen für einen biobasierten Wandel von Industrie und Gesellschaft gestellt. Ihr Fokus: eine die natürlichen Ressourcen wie Boden, Luft und Wasser erhaltende Agrarproduktion, die Herstellung gesunder und sicherer Lebensmittel sowie die Fertigung hochwertiger Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen. Welche Fortschritte wurden bislang erzielt? Kann Bioökonomie die Welt besser machen? Oder werden die Bioindustrien am Ende Monokulturen befördern? Muss nicht der Verbrauch von Konsumgütern insgesamt sinken, damit grüne Rohstoffquellen reichen?

Herrenhäuser Forum: "Bioökonomie - sauber, effizient und günstig?"

Dienstag, 11. September 2018, 19 Uhr

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Die Veranstaltung wird gemeinsam von Spektrum der Wissenschaft und der VolkswagenStiftung organisiert. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Kurzvorträge von

Prof. Dr. Christine Lang, Vorsitzende, Bioökonomierat; Geschäftsführerin, Organobalance, Berlin

Prof. Dr. Martin Banse, Direktor, Thünen-Institut, Braunschweig

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Markus Vogt, Katholisch-Theologische Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Honorarprofessur für Agrar-, Ernährungs- und Umweltethik, Humboldt-Universität zu Berlin

sowie den Vortragenden

Moderation durch Dr. Daniel Lingenhöhl, Spektrum der Wissenschaft

Weitere Informationen zu Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden Sie unter www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender.

INFORMATIONEN ZUR VOLKSWAGENSTIFTUNG:

Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von insgesamt etwa 150 Millionen Euro pro Jahr ist sie die größte private deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hierzulande überhaupt. Ihre Mittel vergibt sie ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat die VolkswagenStiftung rund 30.000 Projekte mit insgesamt mehr als 4,7 Milliarden Euro gefördert. Auch gemessen daran zählt sie zu den größten gemeinnützigen Stiftungen privaten Rechts in Deutschland.

Weitere Informationen über die VolkswagenStiftung finden Sie unter www.volkswagenstiftung.de/stiftung/wir-ueber-uns.

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Die Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter https://www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/presse/%C3%B6ffentliche-veranstaltungen-am-23-und....

KONTAKT:

Jens Rehländer

Leiter Kommunikation

VolkswagenStiftung

Kastanienallee 35

30519 Hannover

Telefon: 0511 8381 380

E-Mail: rehlaender@volkswagenstiftung.de

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