Volkswagen Stiftung

Radioaktivität in der Umwelt: Mit Herrenhausen Late auf der Suche nach den Tätern +++ Was bleibt von 1968? Herrenhäuser Forum blickt zurück auf die Revolten

Prof. Dr. Georg Steinhauser, Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, Leibniz Universität Hannover (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung)

Pressemitteilung der VolkswagenStiftung +++ Öffentliche Veranstaltungen am 16. Mai und 20. Juni

Radioaktivität in der Umwelt: Mit Herrenhausen Late auf der Suche nach den Tätern

Die Freisetzung von Radioaktivität - ob durch Unfälle, Terrorakte oder militärische Aktivitäten - zählt zu den schlimmsten Bedrohungsszenarien für die Menschheit. Neben den atomaren Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima gab es zahlreiche weitere Störfälle, die deutlich weniger bekannt sind, sich aber als fast ebenso gesundheitsschädlich herausstellten. Und längst nicht immer waren die Verursacher leicht ausfindig zu machen. Wie aber kann radioaktive Freisetzung detektiert und der Verantwortliche identifiziert werden? Die europäische Staatengemeinschaft entwickelte ein Messnetzwerk, das in der Lage ist, jede noch so kleine Freisetzung aufzuspüren und einer Quelle zuzuordnen. Bis es allerdings soweit war, gab es peinliche Rückschläge und in den Zeiten des atomaren Wettrüstens ein brutales Gerangel hinter den Kulissen. In seinem Vortrag taucht Prof. Dr. Georg Steinhauser vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität Hannover ein in eine Welt der Geheimdienste, der politischen Propaganda, der Beschuldigungen und Dementi. Heimliche Kernwaffentests, vertuschte Unfälle und öffentliche Verwirrung sind nur drei von vielen Themen für einen garantiert spannenden Abend.

Herrenhausen Late: "CSI Europa: Der Strahlung auf der Spur"

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:30 Uhr

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Dieses Herrenhausen Late ist eine gemeinsame Veranstaltung der Leibniz Universität Hannover sowie der VolkswagenStiftung. Herrenhausen Late wendet sich an ein jüngeres bzw. junggebliebenes Publikum und bietet in loungiger Atmosphäre einen außergewöhnlichen Mix aus spannender Wissenschaft und originellen Persönlichkeiten.

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

Zu der Veranstaltung ist Bildmaterial vorhanden, Download über die Links am Ende der Pressemitteilung oder über die Mediathek der VolkswagenStiftung: https://www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/mediathek/gallery/csi-europa-%E2%80%93-der-strahl.... Abdruck unter Verwendung des Copyright-Hinweises honorarfrei. Alle Bilder: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung

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Was bleibt von 1968? Herrenhäuser Forum blickt zurück auf die Revolten

Die Revolten um das Jahr 1968 beeinflussten auch das innenpolitische Klima der damals noch jungen Bundesrepublik enorm: In Deutschland kamen vor allem die Diskussionen um eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zurück auf die politische Agenda. Zugleich brachten das Aufbegehren gegen das Establishment und die Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg rund um den Erdball neue Formen des Protests hervor. Anfang Juli 2018, 50 Jahre nach den global auftretenden Protesten, wird im Foyer der Volkshochschule Hannover eine Ausstellung eröffnet, die auf die lokalen und regionalen Aspekte dieser Bewegungen fokussiert: "Ansichten der Revolte - Hannover 1967-1969." Denn Hannovers besonderer Bezug zu den Protesten begründet sich unter anderem darin, dass Benno Ohnesorg, der bei der Demonstration am 2. Juni 1967 gegen den Staatsbesuch des Schahs von Persien in West-Berlin erschossen wurde, aus Hannover stammte. Ohnesorg wurde kurz nach seinem Tod in seine Geburtsstadt überführt, woraufhin tausende Studenten schweigend durch die Stadt marschierten. Die studentischen und außerparlamentarischen Proteste schwappten von Berlin aus ins gesamte Bundesgebiet und kennzeichnen den Charakter der 68er-Revolte in Deutschland. Wie aber wird ein halbes Jahrhundert später daran erinnert? Verklärend, vereinnahmend oder ablehnend? Was bleibt von 1968?

Herrenhäuser Forum: "1968 - 50 Jahre nach der Revolte"

Mittwoch, 20. Juni 2018, 19 Uhr

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Vortrag

Prof. Dr. Sven Reichardt, Universität Konstanz

Podiumsgespräch mit

Prof. em. Dr. Klaus Meschkat, Universität Hannover

Dr. Gerd Weiberg, Kurator, Ausstellung "Ansichten der Revolte - Hannover 1967-1969"

Moderation durch Stephan Lohr, Büro für Kunst und Literatur, Hannover

Weitere Informationen zu Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden Sie unter www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender.

INFORMATIONEN ZUR VOLKSWAGENSTIFTUNG:

Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von insgesamt etwa 150 Millionen Euro pro Jahr ist sie die größte private deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hierzulande überhaupt. Ihre Mittel vergibt sie ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat die VolkswagenStiftung rund 30.000 Projekte mit insgesamt mehr als 4,7 Milliarden Euro gefördert. Auch gemessen daran zählt sie zu den größten gemeinnützigen Stiftungen privaten Rechts in Deutschland.

Die Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter https://www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/presse/%C3%B6ffentliche-veranstaltungen-am-16-mai....

KONTAKT:

Jens Rehländer

Leiter Kommunikation

VolkswagenStiftung

Kastanienallee 35

30519 Hannover

Telefon: 0511 8381 380

E-Mail: rehlaender@volkswagenstiftung.de

Web: http://www.volkswagenstiftung.de

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