Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. - DGAKI

Medizinische Versorgung von Allergikern gefährdet
Warum werden Patienten nicht ernst genommen und ihre Ärzte ausgebremst?

Hamburg (ots) - Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz der deutschen allergologischen Ärzteverbände: 5. April 2011, 11.00 Uhr, Berlin, Friedrichstraße 90 (Dussmann-Haus)

20 bis 25 Prozent der Deutschen leiden unter Allergien. Diese Quote nimmt von Jahr zu Jahr zu, auch immer mehr Kinder sind betroffen. Allergien sind eine Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts. Die direkten und indirekten Kosten belaufen sich für die Gesellschaften der Europäischen Gemeinschaft Expertenschätzungen zufolge schon jetzt auf rund 25 Milliarden Euro jährlich - Tendenz weiter steigend.

Wissenschaft und Forschung haben in jüngerer Zeit enorme Erkenntnisfortschritte erzielt, was das Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Allergien betrifft. Dabei haben deutsche Forscher wesentliche Beiträge geliefert. So z.B. die bahnbrechende "Hygienehypothese", die endlich das Bindeglied zwischen Allergien und moderner Lebensweise erkennbar macht. Auch über die Verläufe und Spätfolgen allergischer Erkrankungen gibt es immer mehr verlässliche Daten. Die Voraussetzungen wären also günstig, den Patienten eine optimale Behandlung zu bieten.

Doch Politik und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen ignorieren sowohl die fatale Entwicklung der Erkrankungsrate als auch die verbesserten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Patienten werden nicht ernst genommen, ihre Ärzte ausgebremst: Allergologische Leistungen werden seit Jahren stetig geringer bewertet, so dass immer mehr Ärzte diese Leistungen gar nicht mehr anbieten. In der Folge ist die angemessene medizinische Versorgung von Allergikern in Deutschland akut gefährdet. Die deutschen Allergologen haben dagegen ein Drei-Stufen-Konzept für alle Versorgungsebenen entwickelt, das wir Ihnen in der Pressekonferenz präsentieren werden.

Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA) und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) möchten Sie im Rahmen der Welt-Allergiewoche auf diese Probleme aufmerksam machen und Ihre Fragen beantworten. Für Wort- und Bildaufnahmen stehen Ihnen die Referenten auch im Anschluss noch zur Verfügung.

Für Rückfragen:


Wolbert Schnieders-Kokenge (DGAKI) 05441/9756999
wsk.allergopress@web.de
Ulrich Glatzer (AeDA) 030/20253112
ulrich.glatzer@aeda.de

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