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Geschwisterliebe: So können Eltern ihr großes Kind auf das Baby vorbereiten

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Baierbrunn (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Unter Geschwistern gibt es unverbrüchlichen Zusammenhalt und lebenslange Liebe aber auch Neid und Eifersucht. Häufig werden die Weichen für Geschwisterliebe schon vor der Geburt des zweiten Kindes gestellt. Max Zimmermann hat sich für uns erkundigt, was Eltern tun können, damit diese Liebe wächst und kein Konkurrenzkampf wird.

Sprecher:

Kündigt sich in der Familie Nachwuchs an, überlegen die Eltern intensiv ob und wann sie dem ersten Kind darüber sprechen sollen. Wir haben mit Chefredakteurin Stefanie Becker vom Apothekenmagazin "Baby und Familie" gefragt:

O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

"Das kommt auf das Alter des Kindes an. Man sollte aber auf alle Fälle über die große familiäre Veränderung sprechen, denn es betrifft ja das Kind direkt. Und da kleine Kinder noch kein Zeitgefühl haben, sollte man ihnen erst vom neuen Geschwisterchen erzählen, wenn der Bauch gewachsen ist und die Kleinen sich eher eine Vorstellung vom Baby machen können."

Sprecher:

Die Begeisterung für das neue Baby nimmt oft rapide ab. Warum reagiert das erste Kind oftmals wütend oder eifersüchtig auf den neuen Familienzuwachs?

O-Ton Stefanie Becker:

16 Sekunden "Das Große ist einfach nicht mehr Mittelpunkt bei Mama und Papa, sondern es muss sich die Aufmerksamkeit der Eltern mit dem neuen Geschwisterchen teilen, und das verunsichert das große Kind. Es ist mit der neuen Situation oft einfach überfordert und reagiert dann wütend, traurig und eifersüchtig."

Sprecher:

Das ist keine gute Voraussetzung, um miteinander zu leben, zu spielen und Spaß zu haben. Wie können Eltern denn die Geschwisterliebe stärken, wenn das Baby auf der Welt ist?

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

"Es ist unglaublich wichtig, dass sich große Geschwister nicht abgeschoben fühlen. Das heißt sie brauchen Zeit, die sie ganz alleine mit den Eltern verbringen können. Und auch sollte man dem großen Kind immer wieder sagen, wie gut und wichtig seine Hilfe bei der alltäglichen Arbeit mit dem Baby ist. Und damit die Liebe wachsen kann, sollte das Große natürlich auch viel mit dem Kleinen kuscheln dürfen."

Abmoderationsvorschlag:

Fühlt das ältere Kind sich eingebunden, reagiert es meistens positiv auf die große Veränderung, berichtet "Baby und Familie".

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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