Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V.

Größtes buddhistisches Sommercamp Deutschlands
Lama Ole Nydahl leitet ab 20. Juli Buddhistentreffen bei Kassel
S. H. der 17. Karmapa ab 30. Juli im Zeltlager

    Hamburg/Kassel (ots) - Mehr als 3000 Buddhisten aus über 40 Ländern treffen sich vom 20. bis 31. Juli in Immenhausen bei Kassel. Dort veranstaltet der Buddhistische Dachverband Diamantweg (BDD) e.V. zum dreizehnten Mal sein Sommercamp, das von Lama Ole Nydahl geleitet wird - dem bekanntesten westlichen Lehrer des tibetischen Buddhismus.     An den ersten Tagen bis zum 24. Juli widmen sich fortgeschrittene Buddhisten einem nicht öffentlichen Programm ganztägiger Meditation. Am 25. Juli beginnt der öffentliche Teil mit einem 72-stündigen Meditationsmarathon, wobei die Teilnehmer gezielt ihr Mitgefühl mit anderen Menschen stärken. Danach erklärt Lama Ole Nydahl buddhistische Philosphie- und Meditationsgrundlagen.

    Höhepunkt des Kurses ist der Besuch Seiner Heiligkeit des 17. Karmapa Thaye Dorje. Der 22-jährige Tibeter ist das geistliche Oberhaupt der tibetischen Karma-Kagyü-Tradition, die unter den Buddhisten Deutschlands die meisten Anhänger hat. Er wird am 30. und 31. Juli Einweihungen auf spezielle Buddha-Aspekte geben. Nur selten haben seine westlichen Schüler die Gelegenheit, diesen Jahrtausende alten Zeremonien beizuwohnen.     Der 63-jährige Däne Ole Nydahl ist während des ganzen Kurses vor Ort. Eine einmalige Situation, reist er doch ansonsten jährlich zwei Mal um die Welt, hält Vorträge und besucht die inzwischen über 470 Zentren der Karma-Kagyü-Linie, die er in den letzten 30 Jahren im Auftrag des 16. Karmapa gegründet hat. Sein Auftreten ist eher untypisch für einen buddhistischen Lama: In T-Shirt und Jeans erklärt er bis spät abends buddhistische Philosophie, leitet Meditationen an und beantwortet Fragen. Ein Dutzend weiterer Lehrer aus verschiedenen Nationen vermittelt Grundlagen der Meditationspraxis.

    Das fünf Hektar große Pfadfinderlager in Immenhausen verwandelt sich einmal im Jahr zum spirituellen Zentrum: Auf rund 4.000 Quadratmetern Zeltfläche sind Meditationsraum, Küchen- und Essbereich, Kinderbetreuung und sanitäre Anlagen untergebracht. Dazu kommen viele hundert Zelte der angereisten Besucher. Die westlichen Schüler der Karma-Kagyü-Tradition vereinbaren in ihrem Alltag Beruf, Familie und buddhistische Praxis. Damit folgen sie dem Lebensstil der Laientradition, die schon zu Buddhas Zeit üblich war.

    Die gesamte organisatorische und praktische Arbeit - vom Aufbau der Zelte bis zum Catering - wird von den Buddhisten in ehrenamtlicher Eigenregie geleistet: Ein Team von mehr als 100 Helfern kümmert sich um den reibungslosen Ablauf und den Erhalt der in den letzten zwölf Jahren gewachsenen guten Nachbarschaft mit den Immenhausenern.

    Pressetermine, Interviews, TV- und Hörfunkaufnahmen sind nur nach Absprache möglich. Interviews mit S.H. dem 17. Karmapa Thaye Dorje können in Englisch oder mit Übersetzung ins Deutsche vereinbart werden. Interviews mit Lama Ole Nydahl finden auf Deutsch statt.

Kontakt: Holm Ay, 0177 / 8009008; Antje Schmid, 0170 / 2310704
BDD e.V., Thadenstr. 79, 22767 Hamburg, E: presse@diamantweg.de

Original-Content von: Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: