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13.11.2014 – 22:34

Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen

Viele Stellschrauben in der Migräne-Therapie
Vorbeugen oder Symptome behandeln - was bei dabei abgewogen werden muss

Baierbrunn (ots)

Die Migräne hat viele Varianten, die Therapie muss deshalb ebenfalls individuell angepasst sein. Eine der wichtigsten Entscheidungen ist, ob man den Attacken vorzubeugen versucht oder lieber den schon eingetretenen Schmerz unterdrückt. "Man muss offen sagen, dass es keine klaren wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt, wann es besser ist, Anfällen vorzubeugen und wann nicht", sagt Professor Stefan Evers, Chefarzt der Neurologie am Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge und Kopfschmerzexperte, in der "Apotheken Umschau". Eine anerkannte Empfehlung sei, vorzubeugen, wenn jemand mehr als drei Attacken im Monat hat oder seltene, dafür aber lange Schmerzperioden. Auch sehr ausgeprägte Aura-Symptome, die der Attacke vorausgehen und unter denen manche Patienten ebenso schwer leiden, können ein Grund zur Vorbeugung sein. Evers erklärt aber auch, dass dies Grenzen haben könne: "Die Nebenwirkungen der Medikamente zur Migräneprophylaxe sind zum Teil erheblich." Unter Umständen müsse diese Therapie dann auch abgebrochen werden. Aber niemand sollte sich in sein Schmerzschicksal fügen, wenn ein Ansatz erfolglos war. Es gibt immer Alternativen, nach denen sich zu suchen lohnt.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 11/2014 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
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