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26.06.2014 – 04:15

Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen

Deutschland einig Public Viewing- Warum wir so gern gemeinsam Fußball schauen (mit Geräuschen)

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  • au.de6Fanmeileeingesprochen.mp3
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Baierbrunn (ots)

0-Ton: 8 Sekunden (Geräusche Public Viewing?

Ja, das Fußball-Fieber ist wieder ausgebrochen, zu erkennen an den Auto-Fähnchen und dem Public Viewing in vielen Städten. Die Fußball WM wird weit weg von Deutschland ausgetragen. Schaut man die Spiele aber gemeinsam, entsteht ein Live-Gefühl. Das Internetportal www.apotheken-umschau.de erklärt in einem Video, welche Psychologie hinter dem Massen-Phänomen Public Viewing steckt. Die stellvertretende Chefredakteurin Simone Herzner weiß, was so reizvoll daran ist:

0-Ton: 23 Sekunden

Gemeinsam jubeln, zittern, weinen. Beim Public Viewing kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Das ist befreiend. Im Alltag sind große Gefühle ja oft fehl am Platz. Gemeinsam Tore feiern ist auch viel intensiver. Die Gefühle der Menschen um einen herum übertragen sich auf einen selbst. Und da die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich bei den letzten Turnieren abgeschnitten hat, sonnen sich die Fans auch gerne in deren Ruhm.

Nicht nur die Fußballanhänger, die die Abseitsregeln perfekt beherrschen, sind auf den Fanmeilen zu finden, sondern auch die, die mit Fußball eigentlich nichts am Hut haben:

0-Ton: 19 Sekunden

Das Drumherum macht Spaß. Fußballfieber ist quasi ansteckend. Der Anlass ist für manche dann eher nebensächlich, sie wollen einfach Teil dieser Euphorie sein, und es entsteht ein Wir-Gefühl z.B. auch durchs Verkleiden in Schwarz-Rot-Gold. Mit Fanartikeln und Trikots kann man seine Zugehörigkeit zur Mannschaft dann auch nach außen tragen.

Fußball ist zum gesellschaftlichen Ereignis geworden, die Fanmeilen sind immer sehr gut besucht. Der Begriff "Public Viewing" ist aber alles andere als neu:

0-Ton: 20 Sekunden

Public Viewing gibt es schon sehr lange, und es meint ursprünglich etwas ganz anderes. Im Englischen versteht man darunter die öffentliche Aufbahrung eines Toten. Public Viewing im Sinne von "gemeinsam Fußballgucken" ist aber eine deutsche Erfindung, wenn auch mit einer etwas unglücklichen Wortwahl. Das gibt es seit 2006, als wir die Weltmeisterschaft im eigenen Land gefeiert haben.

Fans, für die große Menschenansammlungen Stress bedeuten, bleibt der Fernseher zu Hause, für alle anderen heißt es: Deutschland einig Public Viewing. 0-Ton: 8 Sekunden (Geräusche Public Viewing)

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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