Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Keine Rasur wegen eines Arzneipflasters
Die arzneihaltigen Aufkleber sollen nur auf intakte Haut geklebt werden

Baierbrunn (ots) - Arzneipflaster geben ein Medikament kontinuierlich durch die Haut ans Blut ab. Vor dem Aufkleben reinigt man die Hautstelle mit Wasser und etwas Seife. Verhornte oder behaarte Haut eignet sich nicht und Rasieren ist problematisch: "Dadurch können mikroskopisch kleine Verletzungen entstehen, die dazu führen, dass der Wirkstoff schneller als gewünscht ins Blut gelangt", erklärt der Würzburger Apotheker Dr. Wolfgang Schiedermair in der "Apotheken Umschau". Damit würde der große Vorteil einer gleichmäßigen Wirkung zunichte gemacht. Wenn überhaupt, dann sollte man sich ein bis zwei Tage vorher rasieren, damit die Haut noch abheilen kann. Der Apotheker rät auch, das nächste Pflaster stets an eine andere Stelle zu kleben. Und noch ein wichtiger Hinweis: Arzneipflaster dürfen nicht zerschnitten werden. Das zerstört ihren ausgeklügelten Aufbau.

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