PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen mehr verpassen.

15.11.2009 – 10:05

Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen

"Schwer verletzt" ist relativ
Polizei und Mediziner beurteilen die Schwere von Verletzungen nach unterschiedlichen Kriterien

Baierbrunn (ots)

Wenn im Polizeibericht über einen Unfall für
die Presse von einem "Schwerverletzten" die Rede ist, kann es sein, 
dass das Opfer schon am nächsten Tag aus dem Krankenhaus entlassen 
wird. Schwer verletzt ist nach Definition der Polizei ein Mensch, der
mindestens 24 Stunden im Krankenhaus verbleibt. "Die Klassifizierung 
in leicht, schwer oder schwerstverletzt ist eine Einteilung, die die 
Polizei für die Presse vornimmt", erklärt Professor Peter Sefrin, 
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte 
in der "Apotheken Umschau". "Sie sagt nichts aus über die wirkliche 
Schwere der Schädigung." Notfallmediziner benutzen einen genau 
definierten Code, um sich am Unfallort schnell und präzise 
verständigen zu können. Der NACA-Code beschreibt in sieben 
Abstufungen von geringfügiger Störung (NACA 1) bis hin zum Tod (NACA 
7) den Schweregrad einer Verletzung. Die weiterbehandelnden Kollegen 
im Krankenhaus bekommen die Diagnosen jedoch in der im medizinischen 
Alltag üblichen Terminologie.
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 11/2009 B liegt in den 
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen
Weitere Storys: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen