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04.03.2009 – 09:05

Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen

Rauchen verursacht jeden zweiten Blasenkrebs - Blutbeimischungen im Urin sind häufigstes Warnzeichen des versteckten Tumors

Baierbrunn (ots)

Etwa 30 000 Menschen erkranken in Deutschland
jährlich neu an einem Harnblasenkarzinom - Männer dreimal häufiger 
als Frauen. Die Ursache ist in den meisten Fällen das Rauchen. "Wenn 
nicht mehr geraucht würde, wären die Fälle von Blasenkrebs um weit 
mehr als die Hälfte reduziert", sagt Professor Manfred Wirth, 
Direktor der Urologischen Klinik der Universität Dresden, in der 
"Apotheken Umschau". Aufhören wäre deshalb die wirksamste Vorsorge. 
Frühzeitig erkannt, sind die Chancen auf vollständige Heilung und der
Erhalt der Blase hoch. Allerdings gibt es noch keine praktikable 
Methode zur Früherkennung. Meistens wird der Tumor gefunden, nachdem 
ein Patient Blut in seinem Urin entdeckt hat, das von Krebsknoten in 
der Blasenwand stammt, also bereits in einem fortgeschrittenen 
Stadium. Raucher sollten nicht zögern zum Arzt zu gehen, falls sie 
eine entsprechende Beobachtung machen. Manche Urologen empfehlen 
ihnen sogar, den Urin regelmäßig kontrollieren zu lassen. Mit einer 
Testmethode können spezifische Proteine aus Harnblasenkrebszellen 
entdeckt werden.
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 3/2009 A liegt in den 
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.gesundheitpro.de
www.wortundbildverlag.de

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