Das könnte Sie auch interessieren:

Heizkosten: Gaskunden zahlen weniger trotz steigender Preise

München (ots) - Steigende Heizölpreise erhöhen Kosten für Ölheizung trotz geringerem Heizbedarf / Heizen ...

Frank Elstner an Parkinson erkrankt

Hamburg (ots) - Der TV-Moderator Frank Elstner, 77, ist an Parkinson erkrankt. Das bekannte er erstmals in einem ...

Klarna Card geht in Deutschland an den Start und bietet neue Bezahlmöglichkeit für Endverbraucher

München (ots) - Klarna, einer der führenden europäischen Zahlungsanbieter, startet heute in Kooperation mit ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Vorwerk Gruppe

25.11.2013 – 13:56

Vorwerk Gruppe

Deutlich gewachsene Akzeptanz von Elternzeit bei Männern
Wie sich Vorstellungen von Partnerschaft in den vergangenen 20 Jahren geändert haben

Deutlich gewachsene Akzeptanz von Elternzeit bei Männern / Wie sich Vorstellungen von Partnerschaft in den vergangenen 20 Jahren geändert haben
  • Bild-Infos
  • Download

Wuppertal (ots)

Für deutlich mehr Männer und Frauen als noch vor 20 Jahren kommt es heute in Frage, dass Männer Elternzeit nehmen. 56 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer können sich das heute für ihre Partnerschaft vorstellen. Vor 20 Jahren hätten es gerade einmal 37 bzw. 33 Prozent gut gefunden, wenn in ihrer Partnerschaft der Mann Erziehungsurlaub genommen hätte. Das ist ein Ergebnis der Vorwerk Familienstudie, die das Wuppertaler Familienunternehmen gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach herausgebracht hat. Andere Einstellungen haben sich dagegen kaum geändert. Insgesamt halten sowohl Männer als auch Frauen noch verbreitet an tendenziell traditionellen Ansichten fest.

Dass zum Beispiel der Mann zugunsten der Frau bei der Karriere zurücksteckt, können sich sowohl Männer als auch Frauen heute sogar nur in geringerem Anteil für die eigene Partnerschaft vorstellen als noch 1993 (Frauen 1993: 54 Prozent, heute 48 Prozent; Männer 1993: 47 Prozent, heute 40 Prozent). Auch die Vorstellung, nur halbtags zu arbeiten, um der Partnerin eine Berufstätigkeit zu ermöglichen, stößt zumindest bei Männern heute auf eher weniger Gegenliebe als noch vor 20 Jahren (1993: 33 Prozent, heute 30 Prozent).

Weitere Ergebnisse der Studie:

ZU WENIG ZEIT

65 Prozent der Eltern mit Kindern unter 16 Jahren haben das Gefühl, dass sie nicht allen Anforderungen gerecht werden. Überdurchschnittlich häufig klagen - überwiegend teilzeitbeschäftigte - berufstätige Mütter über zu wenig Zeit. Das ist auch kein Wunder, schließlich schultern sie neben ihrer Berufstätigkeit meist auch den Großteil der Haus- und Familienarbeit. Während Mütter vor allem beklagen, sich nicht genug um die eigenen Bedürfnisse kümmern zu können, kommen aus Sicht der Väter eher die Partnerin und die Kinder zu kurz.

STRESS IM AUTO

Kommentare beim Autofahren - darüber hat rund jedes dritte Paar schon gestritten. Dabei sehen frisch Verliebte häufig über den Fahrstil des anderen bzw. die Kommentare zum eignen Fahrstil hinweg. Doch je länger ein Paar zusammen ist, desto eher ist das Anlass zum Ärger. Andere verbreitete Streitthemen sind schlechte Angewohnheiten des Partners, unterschiedliche Auffassungen von Ordnung und Sauberkeit, die eigenen Eltern oder Schwiegereltern und das liebe Geld. Jeweils über 40 Prozent der Paare haben sich über solche Dinge schon mal in die Haare bekommen.

MEIN GELD, DEIN GELD

Nur rund die Hälfte der Deutschen hält ein gemeinsames Konto in einer Partnerschaft für eine gute Idee. Meist wird ein gemeinsames Konto erst nach einer Hochzeit eingerichtet - wenn überhaupt.

ARBEITGEBER IN DER PFLICHT

Laut Mehrheit der Bevölkerung sollte ein Arbeitgeber Mitarbeiter bei größeren familiären Problemen unterstützen und Möglichkeiten zur Hilfe anbieten. Allerdings würden nur 38 Prozent der abhängig Beschäftigten frühzeitig auf ihren Arbeitgeber zugehen und ihm von ihren Problemen erzählen. Und nur 30 Prozent der Befragten finden, dass der Arbeitgeber von sich aus auf die Mitarbeiter zugehen sollte.

ÖFTER "DANKE" SAGEN

Familien- und Hausarbeit ist nach wie vor Frauensache: Knapp 80 Prozent der Mütter sagen, dass die Hauptlast der Familienarbeit bei ihnen liegt. Aber immerhin 62 Prozent der Frauen sehen ihre Leistungen für die Familie durch ihren Partner ausreichend anerkannt. Als Dankeschön reicht Frauen meist, dass ihr Partner öfter mal "Danke" sagt. Auch eine Einladung zum Essen, eine Kleinigkeit als Geschenk und Blumen kommen gut an.

DIE VORWERK FAMILIENSTUDIE

Bereits zum neunten Mal bringt das Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach die "Vorwerk Familienstudie" heraus. Die Studien haben jeweils verschiedene thematische Schwerpunkte und beleuchten die Situation von Familien in Deutschland. Vorwerk möchte so einen Bei-trag zur gesellschaftlichen Debatte von Fragestellungen rund um das Thema Familie leisten.

ÜBER VORWERK

Die Vorwerk & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes Familienunternehmen. Sitz der Holding ist in Wuppertal (Deutschland). An der Spitze der Unternehmensgruppe stehen die persönlich haftenden Gesellschafter Walter Muyres, Reiner Strecker und Frank van Oers. Das Kerngeschäft von Vorwerk ist der weltweite Direktvertrieb hochwertiger Haushaltsprodukte (Staubsauger Kobold, Küchenmaschine Thermomix, Produkte von Lux Asia Pacific) und Kosmetika (JAFRA Cosmetics). Zur Vorwerk Familie gehören außerdem die akf Bankengruppe, die Vorwerk Teppichwerke sowie die HECTAS Gruppe als Schwesterunternehmen. Weltweit sind knapp 623.000 Menschen für Vorwerk tätig, davon rund 610.000 als selbstständige Berater. Vorwerk erwirtschaftet einen Konzernumsatz von 2,494 Milliarden Euro (2012) und ist in über 70 Ländern aktiv.

Bilder zum Thema Familie finden Sie im Pressebereich unter www.vorwerk.de.

Pressekontakt:

Vorwerk & Co. KG
Michael Weber
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 202 564-1247
E-Mail: michael.weber@vorwerk.de

Veröffentlichung honorarfrei - Beleg erbeten.

Original-Content von: Vorwerk Gruppe, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Vorwerk Gruppe
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung