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11.02.2021 – 11:12

Fairtrade Deutschland (TransFair e.V.)

Valentinstag: Mit Fairtrade-Rosen Solidarität zeigen

Blumenfarmen unter Druck. Kauf von Fairtrade-Blumen unterstützt Arbeiterinnen im globalen Süden.

  • Blumenfarmen durch Pandemie in schwieriger finanzieller Situation
  • Flower Power Kampagne schafft Aufmerksamkeit für faire Rosen
  • Jede dritte Rose in Deutschland trägt das Fairtrade-Siegel

Köln, 11. Februar: Valentinstag: Wer in Zeiten der Pandemie Rosen verschenkt, setzt ein starkes Zeichen der Zuneigung, aber auch der Solidarität – wenn sie das Fairtrade-Siegel tragen. Die meisten Rosen stammen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Tansania und Äthiopien. Fairtrade hat das Ziel, bessere Arbeitsbedingungen für die dortigen Beschäftigten zu erreichen. Jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, ist bereits fair gehandelt – und es könnten mehr sein. Deshalb ruft Fairtrade ab dem 14. Februar zur Flower Power Kampagne auf: Städte, Unis und Schulen, Floristen und Supermärkte bundesweit beteiligen sich online und offline.

Blumenfarmen durch Pandemie in wirtschaftlicher Not

Gestrichene Flüge, geschlossene Läden, Verkaufsverbote in wichtigen Märkten: Viele Blumenfarmen wurden 2020 durch die Pandemie massiv getroffen. Verkäufe brachen weg, hunderttausende Blumen wurden täglich weggeworfen. Beschäftigte mussten in Kurzarbeit oder verloren ihre Jobs – ohne staatliche Absicherung. Auf Fairtrade-zertifizierten Farmen nutzten Beschäftigte die Fairtrade-Prämie, den finanziellen Aufschlag für den Verkauf fairer Rosen, um finanzielle Einbußen oder höhere Lebenshaltungskosten zu kompensieren. Bis Oktober flossen gut 500.000 Euro Prämien an Beschäftigte – als Barauszahlung, Lebensmittelpakete oder -gutscheine. Finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 Euro, besipielsweise für Desinfektions-mittel, Masken und Informationsmaßnahmen, bekamen Blumenfarmen durch einen von Fairtrade etablierten Corona-Hilfsfonds. Ein kleiner aber wichtiger Mehrwert für die Beschäftigten, denen der Zugang hierfür oft fehlt.

Flower Power – faire Rosen bringen Farbe in den Corona-Alltag

„Die Pandemie belastet uns alle, der Valentinstag ist ein Lichtblick im Corona-Alltag“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair (Fairtrade Deutschland). „Wer Fairtrade-Rosen verschenkt, denkt einen Schritt weiter und zeigt Solidarität mit Menschen, die in Ländern leben, in denen es keine staatliche Absicherung gibt.“ Vom Valentinstag, dem 14. Februar, bis zum 14. März werden an mobilen Stationen faire Rosen verschenkt sowie an vielen Orten und digital Informationsveranstaltungen und Ausstellungen angeboten. Weitere Informationen zur Kampagne unter www.fairtrade-deutschland.de/flowerpower und #SagsMitFairtrade

Weitere Hintergrundinfos:

  • Interview mit Agnes Chebii, Blumenarbeiterin bei Karen Roses in Kenia
  • Rosenzeitung mit weiteren Hintergrundinformationen zu fairen Rosen
  • Pressemitteilung zur Entwicklung von Fairtrade-Rosen in Deutschland

TransFair - Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e.V.

Maarweg 165 | 50825 Köln

Vorstand Kommunikation & Politik
Claudia Brück +49 221 942040-31
Pressereferentin
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Hintergrund:
Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. www.fairtrade.net

Alle beteiligten Akteure entlang der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065 (DIN EN 45011). www.flocert.net