HFH Hamburger Fern-Hochschule gem. GmbH

10 Jahre triqualifizierende Logistik-Ausbildung: Hamburger Logistik-Bachelor ist ein Erfolgsmodell

10 Jahre triqualifizierende Logistik-Ausbildung: Hamburger Logistik-Bachelor ist ein Erfolgsmodell
Der 10. Studierenden-Jahrgang des HL-B mit Prof. Dr. Claus Muchna von der HFH (links) und Jens Guthermuth von der B20 (4.v.l.). (Foto: Herder)

Der Hamburger Logistik-Bachelor (HL-B) feiert Jubiläum, im August ist der 10. Jahrgang des triqualifizierenden Studiengangs für Auszubildende der Logistik-Branche mit 16 neuen Studierenden gestartet. Bislang haben bereits über 60 Studierende das Logistik-Studium mit einer Triqualifikation aus Bachelor BWL, Ausbildung im Unternehmen und dem Berufsabschluss Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung erfolgreich absolviert.

Der Hamburger Logistik-Bachelor (HL-B) feiert Jubiläum, im August ist der 10. Jahrgang des triqualifizierenden Studiengangs für Auszubildende der Logistik-Branche mit 16 neuen Studierenden gestartet. Bislang haben bereits über 60 Studierende das Logistik-Studium mit einer Triqualifikation aus Bachelor BWL, Ausbildung im Unternehmen und dem Berufsabschluss Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung erfolgreich absolviert. Das ausbildungsintegrierende Studienangebot wird von der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in Kooperation mit dem Verein Hamburger Spediteure (VHSp), der Akademie Hamburger Verkehrswirtschaft (AHV) und der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr (B20) organisiert.

Triqualifizierende Ausbildung für die Wachstumsbranche Logistik & Spedition

Mit dem HL-B können angehende Logistiker ihre Berufsausbildung und den Besuch der Berufsschule mit einem Hochschulstudium in Betriebswirtschaft kombinieren und bereiten sich so praxisnah auf die beruflichen Herausforderungen in der Wachstumsbranche vor. Die Verkehrs- und Logistikbranche verzeichnet starke Zahlen - laut der SCS-Studie "Top 100 der Logistik" der Fraunhofer Arbeitsgruppe für Supply Chain Services gehörte sie im Jahr 2015 mit rund drei Millionen Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von 253 Milliarden Euro zu den größten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Gleichzeitig macht sich der Fachkräftebedarf bemerkbar, denn in dieser Branche wird hervorragend ausgebildetes Fachpersonal benötigt, um die komplexen Abläufe in globalen Lieferketten zu verstehen, zu organisieren und zu steuern. Eine Möglichkeit, in diesem zukunftsfähigen Bereich beruflich Fuß zu fassen, ist das triqualifizierende Studium, das die Berufsausbildung integriert und damit Theorie und Praxis zusammenbringt.

Enger Praxisbezug durch die Einbindung von Unternehmen

Der Hamburger Logistik-Bachelor stellt die Verknüpfung zu den Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit dem Verein Hamburger Spediteure (VHSp) sicher. Der traditionsreiche Verein vertritt die Interessen der Hamburger Speditions- und Logistikunternehmen; heute sind über 350 namhafte Branchenunternehmen aus dem Hamburger Raum in ihm zusammengeschlossen. Die Unternehmen entsenden ihre Auszubildenden in das triqualifizierende Studium, wo der akademische Anteil eng mit den Inhalten der innerbetrieblichen Ausbildung und des Berufsschulunterrichts abgestimmt wird. Dies stellt zum einen den direkten Praxisbezug des Gelernten sicher, zum anderen bleiben die Studierenden während der gesamten Zeit fest in ihr Ausbildungsunternehmen integriert. So lernen sie Unternehmensstrukturen und -prozesse von innen kennen und schaffen sich in Kombination mit dem Studium eine tragfähige Basis mit guten Aufstiegsmöglichkeiten in der Branche. "Die Berufsaussichten für HL-B Absolventen sind meiner Meinung nach besonders gut", sagt Franziska Gresens, Absolventin des ersten Jahrgangs und heute Beschäftigte bei der TFG Transfracht. "Die triale Ausbildung wird besonders wertgeschätzt und in der Branche gefordert - reines Fachwissen allein reicht nicht aus, reine Praxiserfahrung jedoch auch nicht." Für viele Absolventen ist nach dem Abschluss bereits ein sicherer Arbeitsplatz in ihrem Ausbildungsbetrieb gewährleistet, oft übernehmen die Ausbildungsunternehmen sogar einen Teil der Studiengebühren.

Pluspunkte für die Nachwuchsgewinnung: Auch Unternehmen profitieren

Auch die Arbeitgeberseite profitiert von der Entsendung ihrer Auszubildenden in das triqualifizierende Studium - denn alles, was die Studierenden währenddessen lernen, können sie direkt in der beruflichen Praxis anwenden und im Betrieb umsetzen. "Ziel ist es, die angehenden Logistiker bis zur vollständigen Berufsfähigkeit auszubilden", sagt Prof. Dr. Claus Muchna, der an der HFH die Logistik-Studiengänge organisiert und verantwortet. Aus Sicht der beteiligten Betriebe ist diese integrierte akademische Ausbildung vor allem mit Blick auf eine vorausschauende Unternehmensentwicklung interessant, was auch der Geschäftsführer des VHSp, Stefan Saß, unterstreicht: "Immer wieder hören wir in unseren Umfragen, dass es zunehmend schwierig wird, gute Auszubildende zu finden. Der HL-B ist ein Studiengang, mit dem der Unternehmer die sehr guten potentiellen Auszubildenden ansprechen kann. Damit hat das Unternehmen die Möglichkeit, sich vom Ausbildungsmarkt abzuheben und neue Auszubildende zu gewinnen."

Abgestimmte Inhalte in Berufsschule, Ausbildung und Hochschule

Ein weiteres verbindendes Element zwischen akademischer und beruflicher Ausbildung ist der schulische Bildungspartner: In der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr (B20) in Hamburg besuchen die angehenden Logistiker den Berufsschulunterricht. Die einzelnen Lehrinhalte der Bildungspartner sind dabei eng aufeinander abgestimmt, damit redundante Inhalte und damit doppeltes Lernen vermieden werden. Zum Teil erfolgen Berufsschul- und Hochschulunterricht vollständig integriert in der separaten HL-B-Berufsschulklasse, die zugleich eine HFH-Studiengruppe ist. Die begehrte Doppelqualifikation aus Hochschul- und Berufsabschluss ist damit für die Studierenden des HL-B in einer überschaubaren Zeit erreichbar - das duale Studium dauert acht Semester.

Gelegenheit zum Netzwerken und Teilnahmen an Logistik-Wettbewerben

In den vergangenen 10 Jahren HL-B hat sich zudem ein großes Netzwerk entwickelt. Dieses bietet den aktuellen und ehemaligen Logistik-Studierenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Ein jährliches Highlight ist dabei die Jahresfeier des Vereins Hamburger Spediteure, wo die Auszubildenden mit Verantwortlichen und Entscheidern der beteiligten Unternehmen zusammen treffen. Die besten Auszubildenden eines Jahrgangs nehmen zudem regelmäßig an Wettbewerben teil, etwa am Nachwuchswettbewerb des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) oder am Young Professionals' Award Logistics, der seit 2010 jährlich von der Logistik-Initiative Hamburg und dem Hamburger Logistik Institut veranstaltet und während des Logistik- und Wissenschaftsforums Hamburg verliehen wird. Absolventinnen und Absolventen des HL-B zählen hier regelmäßig zu den Ausgezeichneten. Auch der Studiengang selbst wurde bereits ausgezeichnet - 2013 wurde er zum innovativsten Logistikprojekt in der Metropolregion Hamburg gewählt.

Hintergrund: BWL-Bachelor als Basis und Ausweitung auf andere Bundesländer

Das achtsemestrige Logistik-Studium der Hamburger Fern-Hochschule basiert auf dem grundständigen Bachelorstudium Betriebswirtschaft mit dem Studienschwerpunkt Logistik, der an der HFH seit vielen Jahren etabliert ist. Die Studieninhalte rüsten die Studierenden mit fundierten betriebswissenschaftlichen Kenntnissen aus und bieten damit eine tragfähige Basis für die beruflichen Anforderungen in den Berufsfeldern Spedition und Logistik. "Der Hamburger Logistik-Bachelor war seinerzeit das erste triqualifizierende Studienangebot der HFH. Das Modell hat sich so gut bewährt, dass wir das Konzept der Kooperation mit regionalen Berufsverbänden in den vergangenen Jahren auch auf Bayern und das Rhein-Main-Gebiet ausgeweitet haben", beschreibt Prof. Dr. Claus Muchna die Entwicklung der Logistik-Angebote an der HFH. Mit dem HL-B, dem Logistik-Bachelor Bayern (LBB) und dem Logistik-Bachelor-Rhein-Main (LBRM) bietet die Fernhochschule mit Stammsitz in Hamburg heute drei regional verankerte Studienmöglichkeiten, um sich für die Logistikbranche beruflich gut aufzustellen.

Mit rund 12.000 Studierenden ist die staatlich anerkannte und gemeinnützige HFH
· Hamburger Fern-Hochschule eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands.
Sie verfolgt das bildungspolitische Ziel, Berufstätigen, Auszubildenden und
Personen mit familiären Verpflichtungen den Weg zu einem akademischen Abschluss
zu eröffnen. Dabei kommen flexible Studienkonzepte zum Einsatz, die den
individuellen Bedürfnissen der Studierenden Rechnung tragen. An mehr als 50
regionalen Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die
Hochschule ihren Studierenden eine wohnortnahe und persönliche Betreuung.
Angeboten werden zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge sowie
Weiterbildungen in den Fachbereichen Gesundheit und Pflege, Technik sowie
Wirtschaft und Recht. Weitere Informationen zur HFH finden Sie unter
www.hfh-fernstudium.de. 

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