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EU-Möglichkeit für ermäßigte Mehrwertsteuer nutzen

    Berlin (ots) - "Deutschland sollte jetzt die von der EU-Kommission geschaffene Möglichkeit eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes für arbeitsintensive Dienstleistungen nutzen. Das wäre ein wirksamer Beitrag zur Förderung des Handwerks in Deutschland." Dies erklärte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, (BVMW), Mario Ohoven, am Rande der Handwerksmesse in München.

    Dazu erwarte er eine Initiative der Bundesregierung in Brüssel. "Wenn die schwarz-rote Koalition schon nicht auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer verzichten will, muss sie zumindest dem deutschen Handwerk zu fairen Wettbewerbsbedingungen in der erweiterten EU verhelfen", betonte der Mittelstandspräsident. Durch Schwarzarbeit und Lohndumping drohe allein in diesem Jahr der Verlust von 80.000 Arbeitsplätzen im Handwerk.

    Ohoven sprach sich zugleich gegen den Vorschlag von DIHK-Präsident Braun aus, die Bundesregierung solle ihre Steuererhöhungspläne bis zur nächsten Steuerschätzung aussetzen. "Wem wäre damit geholfen? Ein Moratorium ändert nichts daran, dass jeder Dreh an der Steuerschraube sich negativ auf Wachstum und Beschäftigung auswirkt. Dies bringt langfristig eben nicht mehr, sondern weniger Steuereinnahmen."

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