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Ohoven: Raus aus dem digitalen Nirvana - wir brauchen jetzt ein Digitalministerium

Berlin (ots) - Der BVMW unterstützt zusammen mit anderen Verbänden und Organisationen die jetzt gestartete Petition "Gesucht: Digitalminister (m/w)". Dazu erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

"Deutschland ist leider ein digitales Entwicklungsland. Wenn wir nicht den Anschluss verlieren wollen müssen wir sofort in die Gänge kommen. Dazu muss auch das Chaos der Zuständigkeiten in der Bundesregierung endlich beendet werden. Wir brauchen sofort ein Digitalministerium. Wir bekommen ein Heimatministerium."

Es ist besonders ärgerlich, dass der Entwurf des Koalitionsvertrags noch hinter das Sondierungspapier zurückfällt. CDU/CSU und SPD sind mit der Forderung in den Wahlkampf gezogen, dass es im Kanzleramt zumindest einen digitalen Koordinator geben soll. Genau diese Forderung fehlt nun aber im Koalitionsvertrag.

Dieses Verhalten akzeptieren wir als Mittelstand nicht. Es ist auch nicht nachvollziehbar.

Deshalb fordert der Mittelstand, dass die zukünftige Bundesregierung endlich die vertanen Chancen der letzten vier Jahre korrigiert und einen Digitalminister ernennt, um das digitale Nirwana endlich zu beenden.

Die jetzt auf Initiative des Bundesverbandes Deutsche Start-ups gestartete Petition kann die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD hoffentlich zum sofortigen Einlenken zwingen.

Wir können es uns nicht mehr leisten, digital im Schlafwagen durch Deutschland zu fahren.

Wir müssen Schulen aus der Kreidezeit herausholen, smarte Verwaltungen mit Online-Anträgen aufbauen und Breitband bis zu jedem Haus und jeder Firma sicherstellen.

Schauen wir endlich in andere Länder, wie Frankreich, Großbritannien, Polen und Österreich, die ein Digitalministerium haben, oder ins digitale Paradies Estland, von dem wir in Deutschland viel lernen können!

Beteiligen Sie sich alle an der Petition unter digitalministerium.org. Werden Sie Teil einer digitalen Bürgerbewegung, die der Politik zeigt, wie wir unser Land modern und innovativ aufstellen!

Pressekontakt:

Eberhard Vogt
BVMW-Pressesprecher
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