Das könnte Sie auch interessieren:

Startschuss für den PR-Bild Award 2019: news aktuell sucht die besten PR-Fotos des Jahres

Hamburg (ots) - Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen und Agenturen unter ...

Die neuen Fiat "120th" Sondermodelle 500, 500X und 500L

Frankfurt (ots) - - Die neuen "120th" Sondermodelle 500, 500X und 500L von Fiat: Elegant und gut vernetzt ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von BVMW

20.11.2017 – 16:00

BVMW

Ohoven: Abbruch der Sondierung ist Desaster für Deutschland - SPD sollte jetzt über eigenen Schatten springen

Berlin (ots)

Zu den gescheiterten Sondierungsgesprächen sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven in einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv:

"Das Scheitern der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition ist ein Desaster für Deutschland. Wir können die Aussagen von Herrn Lindner verstehen: Besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren. Die Kompromisse wären zum Teil mit teurem Geld der Bürger erkauft worden.

Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, nur dann können sie investieren, Arbeitsplätze schaffen und für Wachstum sorgen. Die Politik hat dadurch den Vertrauensvorschuss des Mittelstands verspielt, wir sind enttäuscht von den Verhandlern und der fehlenden Führung der Kanzlerin. So lässt sich mit einer Minderheitsregierung zum Beispiel langfristig keine Haushaltssicherheit erzielen.

Ebenso verheerend ist das Signal ins Ausland. Denn Wirtschaft ist immer auch Psychologie. Mit jedem Tag ohne handlungsfähige Regierung wachsen die Zweifel bei ausländischen Investoren. Das schadet dem Ansehen des Wirtschaftsstandorts Deutschland und seinen Zukunftsperspektiven.

Dieses Verhandlungsdesaster schwächt aber auch unsere Demokratie. Dem Wähler muss sich der Eindruck aufdrängen, hier standen wieder einmal Parteiinteressen vor dem Gemeinwohl. Ich warne deshalb alle, die auf Neuwahlen spekulieren - von den Kosten von über 90 Millionen Euro einmal abgesehen, wäre es Wasser auf die Mühlen extremer Kräfte.

Meine Hoffnung ist, dass sich doch noch eine Koalition der Gutwilligen bildet. Ich setze da insbesondere auf die SPD. Sie sollte in dieser besonderen Situation ihrer staatspolitischen Verantwortung gerecht werden und über ihren eigenen Schatten springen."

Pressekontakt:

BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von BVMW
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung