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13.03.2008 – 14:58

BVMW

An Agenda 2010 festhalten - Aufschwung sichern

Berlin (ots)

Vor einem Abrücken von der Agenda 2010 hat der
Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), 
Mario Ohoven, gewarnt. "Es gilt jetzt, am eingeschlagenen Kurs 
festzuhalten und so den Aufschwung zu sichern. Anstatt durch die 
Einführung flächendeckender Mindestlöhne neue Hürden zu errichten, 
sollte die Bundesregierung den Arbeitsmarkt weiter deregulieren."
Mit der Agenda 2010 habe der damalige Bundeskanzler Gerhard 
Schröder großen Mut bewiesen, betonte der Mittelstandspräsident. 
"Diesen Mut, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, wünsche ich 
der Großen Koalition in der Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik." Dazu 
gehörte es, den im europäischen Vergleich überzogenen 
Kündigungsschutz zu lockern und die steuerliche Ungleichbehandlung 
der Klein- und Mittelbetriebe gegenüber den Konzernen zu beenden.
Die Bundesregierung solle die Warnung der führenden 
Wirtschaftsforscher vor einer Ausweitung von Mindestlöhnen ernst 
nehmen, so Ohoven weiter. "Hier soll aus wahltaktischen Gründen nicht
nur das bewährte Prinzip der Tarifautonomie aufgegeben werden. Ich 
sehe vor allem die Gefahr, dass Arbeitsplatzverluste in einer 
Größenordnung drohen, die die beschäftigungspolitischen Erfolge der 
Agenda 2010 zunichte macht."

Pressekontakt:

BVMW Presse
Eberhard Vogt
Tel.: 030 / 53 32 06 20
E-Mail: presse@bvmw.de
Web: www.bvmw.de, www.bvmw-presse.de

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