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21.08.2007 – 12:24

BVMW

Kurzfristige Bildungsangebote statt Zuwanderung

Berlin (ots)

"Als prinzipiell richtige Weichenstellung" hat der
Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), 
Mario Ohoven, die "Nationale Qualifizierungsoffensive" der 
Bundesregierung bezeichnet. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des 
Fachkräftemangels würden aber erst mittel- bis langfristig wirken. 
Deshalb müssten sie um kurzfristiger greifende Bildungsangebote 
ergänzt werden.
"Wir begrüßen die geplante Öffnung der Hochschulen für 
qualifizierte Berufstätige ohne Abitur. Der bestehende Bedarf an 
Fachkräften lässt sich aber nur durch zielgenaue Weiterbildung im 
Betrieb befriedigen", so der Mittelstandspräsident. Als 
Sofortmaßnahme schlug er eine einjährige Berufsausbildung für 
Erwachsene vor, die bereits eine Ausbildung in einem anderen 
Berufszweig absolviert haben.
"Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für ausländische 
Fachkräfte ist grundsätzlich richtig. Es reicht allerdings nicht aus,
ausschließlich auf Zuwanderung zu setzen", betonte Ohoven. Die 
Erfahrungen mit der Greencard hätten gezeigt, dass Zuwanderung allein
das Problem nicht lösen kann. "Das Augenmerk muss auf die 
Verbesserung der schulischen und beruflichen Bildung hierzulande 
gelegt werden."

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Rückfragen bitte an:
BVMW Presse
Eberhard Vogt
Tel.: 030 / 53 32 06 20
E-Mail: presse@bvmw.de
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