Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

Energiegipfel: Gutes Signal für Erneuerbare-Energien
40 Milliarden Investitionen bis 2012 für Strom aus Erneuerbaren Energien, zusätzlich 30 Milliarden für Wärme und Kraftstoffe

    Berlin (ots) - In den nächsten Jahren wird in Deutschland mehr in Erneuerbare Energien investiert als in konventionelle Kraftwerke. Das ist eines der Hauptergebnisse des gestrigen Energiegipfels bei Angela Merkel. "Es ist klar geworden, dass Erneuerbare Energien die Zukunft der deutschen Energieversorgung sind. Der Wegfall atomarer und fossiler Energien kann vollständig durch den Ausbau Erneuerbarer Energien ersetzt werden", so Frank Asbeck, Chef des Solarunternehmens Solarworld AG und Teilnehmer des Energiegipfels. Konkret kündigen die Unternehmen der Erneuerbaren Energien 70 Milliarden Euro Investitionen bis 2012 an, davon 40 Milliarden im Strombereich und 30 Milliarden im Bereich Wärme und Kraftstoffe. Bis 2020 sollen es insgesamt 200 Milliarden Euro sein.

    Der Energiegipfel selbst wird von den Vertretern der Erneuerbaren Energien positiv bewertet. Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): "Mit dem Gipfel wurde der längst fällige Auftakt für ein nationales Energiekonzept gemacht." Kritik erntet allerdings die Schwerpunktsetzung. Nitzschke: "Die Bereiche Wärme- und Kraftstoffversorgung wurden zu sehr ausgeblendet. Dabei lässt sich durch Erneuerbare Energien gerade der Import von teurem Öl und Gas vermeiden." Hier müsse im Laufe der nächsten Wochen dringend nachgearbeitet werden. "Es heißt schließlich Energiegipfel und nicht Stromgipfel", sagte Nitzschke. Zwei Drittel des deutschen Energiebedarfs entfallen auf Wärme und Kraftstoffe, nur ein Drittel auf die Elektrizitätserzeugung.

    Die angekündigten Investitionen konkret:

    In den nächsten Jahren wird in Deutschland mehr in Erneuerbare
Energien investiert als in konventionelle Kraftwerke. Das ist eines
der Hauptergebnisse des gestrigen Energiegipfels bei Angela Merkel.  
          
    "Es ist klar geworden, dass Erneuerbare Energien die Zukunft der
deutschen Energieversorgung sind. Der Wegfall atomarer und fossiler
Energien kann vollständig durch den Ausbau Erneuerbarer Energien
ersetzt werden", so Frank Asbeck, Chef des Solarunternehmens
Solarworld AG und Teilnehmer des Energiegipfels. Konkret kündigen die
Unternehmen der Erneuerbaren Energien 70 Milliarden Euro
Investitionen bis 2012 an, davon 40 Milliarden im Strombereich und 30
Milliarden im Bereich Wärme und Kraftstoffe. Bis 2020 sollen es
insgesamt 200 Milliarden Euro sein.    
          
    Der Energiegipfel selbst wird von den Vertretern der Erneuerbaren
Energien positiv bewertet. Milan Nitzschke, Geschäftsführer des
Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): "Mit dem Gipfel wurde der
längst fällige Auftakt für ein nationales Energiekonzept gemacht."
Kritik erntet allerdings die Schwerpunktsetzung. Nitzschke: "Die
Bereiche Wärme- und Kraftstoffversorgung wurden zu sehr ausgeblendet.
Dabei lässt sich durch Erneuerbare Energien gerade der Import von
teurem Öl und Gas vermeiden." Hier müsse im Laufe der nächsten Wochen
dringend nachgearbeitet werden. "Es heißt schließlich Energiegipfel
und nicht Stromgipfel", sagte Nitzschke. Zwei Drittel des deutschen
Energiebedarfs entfallen auf Wärme und Kraftstoffe, nur ein Drittel
auf die Elektrizitätserzeugung.      
        
    Die angekündigten Investitionen konkret:
              
    Strom                Mrd. EUR            MWel
    Wasser                1                      250
    Wind                 13                  9.700
    Solar                15                  5.000
    Biomasse          10                  4.000
    Geothermie         1                      100
    Summe                          
    (gerundet)        40                 19.000
                                  
    Wärme /                        
    Kraftstoffe      Mrd. EUR            MWth
    Kollektoren      10                    9.000
    Biomasse          16                    5.400
    Geothermie         4                    3.500
    Summe                          
    (gerundet)        30                  18.000

Pressekontakt:

Milan Nitzschke,
Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie
Telefon 0174 242 9918

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