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BEE-PM: EEG-Umlage 2018 - Abgaben und Umlagen systemisch reformieren

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EEG-Umlage 2018 - Abgaben und Umlagen systemisch reformieren

Berlin, 16. Oktober 2017: Die EEG-Umlage für das Jahr 2018 liegt nach Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber bei 6,79 Cent pro Kilowattstunde. Die leichte Absenkung der EEG-Umlage ist vor allem auf die leicht angestiegenen Börsenstrompreise sowie auf den höheren EEG-Kontostand in den vergangenen Monaten zurückzuführen, sagt Dr. Peter Röttgen, Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Dennoch sind, wie schon in den Vorjahren, die Einkaufspreise für die Stromvertriebe im Zwei-Jahres-Mittel an der Börse gesunken.

Der BEE plädiert für systemische Korrekturen an der Systematik der Umlagen und Abgaben im Strombereich, die zu weiteren Preissenkungen führen würden, und hat dafür zwei Vorschläge vorgelegt:

- Konventionelle Stromerzeugung mit einem CO2-Preis belegen und damit die 
  Stromsteuer ersetzen.Dies würde sich weiter umlagesenkend auswirken, erklärt 
  Röttgen. Bis zu 1,7 Cent pro Kilowattstunde könnte Strom schon bei einem 
  CO2-Preis von 25 Euro bei gleichzeitigem Wegfall der Stromsteuer preiswerter 
  werden.  
- Industrieprivilegien aus dem Bundeshaushalt finanzieren.Die Finanzierung der 
  Besonderen Ausgleichsregelung (Industrieprivilegien) solle künftig über den 
  Bundeshaushalt erfolgen, da dies nicht die Aufgabe der Stromkunden sei. Die 
  EEG-Umlage würde dann um weitere 1,5 Cent pro Kilowattstunde sinken. "Im 
  Strompreis und damit in der EEG-Umlage sollten nur die Bestandteile enthalten 
  sein, die auch reingehören."   

In Summe könnten die Strompreise durch die BEE-Vorschläge um bis zu 3,2 Cent pro Kilowattstunde sinken.

Der BEE hatte in der vergangenen Woche für die EEG-Umlage 2018 eine Bandbreite von 6,6 bis 6,8 Cent pro Kilowattstunde sowie den Mittelwert von 6,71 Cent pro Kilowattstunde prognostiziert.

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 49 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 330 000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

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