Das könnte Sie auch interessieren:

Die zehn größten Fehler beim Employer Branding

Hamburg (ots) - Die Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens nicht kennen, die Bedürfnisse der bestehenden und ...

Silberne Bären und GWFF Preis für ZDF-Produktionen bei der 69. Berlinale / "Systemsprenger", "Ich war zuhause, aber" und "Oray" ausgezeichnet

Mainz (ots) - Bei den 69. Internationalen Filmfestspielen in Berlin wurde "Systemsprenger", eine Koproduktion ...

Mateusz Klimaszewski verstärkt Berliner Vertriebsteam bei news aktuell

Hamburg (ots) - Seit dem 01. Februar 2019 ist Mateusz Klimaszewski (31) neuer Account Manager im Vertrieb bei news ...

24.10.2014 – 12:23

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

EU-Kompromiss gefährdet schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien

Berlin (ots)

Das von den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschlossene Energie- und Klimapaket für 2030 bleibt hinter den Erwartungen zurück. "Anstatt die europäische Wirtschaft durch den ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien anzukurbeln, hat sich der Europäische Rat auf weiche Zielvorgaben geeinigt", kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie.

Erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz führen zu Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und neuen Arbeitsplätzen. Ehrgeizigere Vorgaben wären daher nicht nur im Interesse des Klimaschutzes, sondern auch im Interesse der europäischen Wirtschaft und der Versorgungssicherheit. Stattdessen hat die Lobby der konventionellen Energieträger auf die Bremse getreten.

Laut gestrigem Beschluss soll die EU ihren Anteil an Erneuerbaren Energien bis 2030 nur auf mindestens 27 Prozent erhöhen. Dieses Ziel gilt allerdings nur für die EU insgesamt. "Verbindliche Ziele für die einzelnen Mitgliedsstaaten wurden nicht festgelegt, sodass sich Länder, die weiterhin auf Kohle und Atomkraft setzen, eine große Hintertür offen halten. In Zeiten einer schwächelnden Konjunktur würde der rasche Ausbau Erneuerbarer Energien neue Arbeitsplätze schaffen und die heimische Wertschöpfung erhöhen", sagt Falk.

Das Europäische Parlament hatte zuletzt eine CO2-Reduktion von mindestens 40 Prozent, einen Anteil von mindestens 30 Prozent Erneuerbarer Energie und eine Steigerung der Energieeffizienz von mindestens 30 Prozent gefordert. Der Bundesverband Erneuerbare Energie setzt sich dafür ein, dass das Europäische Parlament in den Beratungen mit dem Europäischen Rat höhere Ziele für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz vereinbart.

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

Pressekontakt:

Jens Tartler, Pressesprecher
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20
presse@bee-ev.de
www.bee-ev.de
https://twitter.com/bEEmerkenswert

Original-Content von: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.