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18.01.2006 – 13:23

Deutsche Rentenversicherung Bund

Rentenkampagne der "Bild-Zeitung" unverantwortlich

    Berlin (ots)

Die von der "Bild-Zeitung" unter dem Titel "Schrumpf-Rente" gestartete Kampagne ist unverantwortlich. Die der Kampagne zugrunde liegenden Berechnungen, wonach die Rente bis 2035 nicht mehr steigen wird, sind unseriös und nicht nachvollziehbar.

    Der Gesetzgeber hat zwar verschiedene Faktoren in die Rentenformel eingebaut, die die Rentenanpassungen langfristig dämpfen. Damit soll die Rente auf lange Sicht demografiefest gemacht werden.

    Die in den Berechnungen der Bild-Zeitung unterstellten Annahmen weichen allerdings deutlich von allen derzeit im wissenschaftlichen Raum verwendeten Daten ab. Die Bild-Zahlen gehen davon aus, dass in den kommenden 30 Jahren die Bruttolöhne um höchstens 1 % jährlich steigen, während die Inflationsrate bei jährlich 2 % liegt. Nicht nur die Kaufkraft der Renten, sondern auch die der Beschäftigteneinkommen würden demnach dramatisch sinken. Dies hätte unabsehbare Auswirkungen auf die Wirtschaft unseres Landes, die weit über die Verschlechterung der Einkommenssituation der Rentner hinaus gingen. Auch die Empfehlung von Bild, privat für das Alter vorzusorgen, würde dann in die Irre führen, da in einer solchen ökonomischen Situation vermutlich auch die Kapitalanlagen der privaten Versicherungen nicht unberührt blieben.

    Realistisch sind solche Gedankenspiele jedoch nicht. Alle seriösen Ökonomen gehen davon aus, dass die Löhne sich langfristig deutlich stärker entwickeln als von Bild unterstellt. Die von der "Bild-Zeitung" angestellten Berechnungen sind daher unrealistisch.

    Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de oder telefonisch unter 0800 3331919.

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